Mit der Einführung von AliPay als Zahlungsmittel für Online-Einkäufe chinesischer Kunden und der Partnerschaft zu drei großen chinesischen Resellern betritt MakerBot den Markt für 3D-Drucker in China.

Logo MakerBotDer 3D-Drucker-Hersteller MakerBot setzt seine Expansions-Strategie fort und steigt in den chinesischen Markt ein. Das Unternehmen akzeptiert seit kurzem Zahlungen der beliebten Online-Zahlungsplattform Alipay. Eine Konsequenz aus den Partnerschaften mit drei Wiederverkäufern für den chinesischen Markt.

Bei den Wiederverkäufern handelt es sich um Elektronik-Händler, die im Rahmen der Partnerschaft 3D-Drucker und 3D-Scanner von MakerBot ihren vorrangig chinesischen Kunden anbieten werden. China reagierte spät auf dem Boom beim 3D-Druck und möchte nun von der Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Unternehmen aus New York profitieren.

Neben ersten Partnerschaften zwischen chinesischen Händlern und westlichen Herstellern, um den chinesischen Markt mit Produkten zum 3D-Druck zu füllen, entdecken auch immer mehr chinesische Unternehmen die Potenziale eigener Produktionen und Entwicklungen, wie die internationale 3D-Drucker-Messe Inside 3D Printing in Shanghai letzte Woche zeigte.

Den wachsenden, chinesischen Markt nennt MakerBot als einen Grund für die Entscheidung mit den drei chinesischen Technologie-Resellern zukünftig zusammenzuarbeiten verbunden und damit frühzeitig die eigene Produktlinie, bestehend aus 3D-Druckern und 3D-Scannern, auf dem Markt in China zu platzieren.

Mit der Einführung von Alipay durch MakerBot für chinesische Kunden soll der Kauf von MakerBot-Produkten jetzt erleichtert werden. Die Gesetze zum Verbraucherschutz in China für Online-Zahlungen sind mit einem höheren Risiko verbunden, als bei uns im Westen. Mit Alipay profitieren Kunden von einem Treuhandservice, der den Kaufpreis erst an den Verkäufer überweist, wenn der Käufer das bestellte Produkt erhalten hat. Das erzeugt Vertrauen. Die neue Zahlungsoption Alipay ePass steht jetzt allen chinesischen MakerBot-Kunden zur Verfügung, die einen 3D-Drucker oder 3D-Scanner bei den Elektronikhändlern uCRobotics, Bitmap3d und Elite Robotics erwerben.

In den kommenden Jahren wird sich der 3D-Druck-Markt Chinas vervierfachen, so die Annahme der Marktanalysten. Auch wenn China den Beginn der additiven Fertigung, die bereits einige Jahre Geschichte vorzuweisen hat, verschlafen haben mag, so ist das Land im Osten Asiens für seine schnelle Wandlungsfähigkeit bekannt. Bereits heute exportieren dutzende chinesische Firmen ihre 3D-Drucker in die westliche Märkte, wenn auch noch ohne vergleichbare Erfolge wie westliche Unternehmen.

Das Unternehmen MakerBot zählt zu den bekanntesten 3D-Drucker-Herstellern für Privatverbraucher und bietet seine 3D-Produkte mittlerweile in zahlreichen Ländern wie Deutschland, Italien und den USA an.

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