Fertigung und Reparatur von Bauteilen aus Titan und Stahl: Die Royal Melbourne Institute of Technology University nutzt Metall-3D-Druck für die australische Luftwaffenflotte

Die australische Luftwaffe ist gut ausgerüstet, möchte sich jedoch weiter verbessern, um schneller und kostengünstiger agieren zu können. Unter Zuhilfenahme des Metall-3D-Drucks arbeiten Forscher nun an der Fertigung von Bauteilen aus Stahl und Titan für Flugzeuge der australischen Luftwaffenflotte.

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Trotz der stetigen Weiterentwicklung neuer Technologien steigen die Herstellungskosten in manchen Industriebereichen – insbesondere in der Luft– und Raumfahrt, wo nicht selten schnell komplexere Ersatzteile benötigt werden. Diesem negativen Trend soll der Metall-3D-Druck entgegenwirken, weshalb auch immer häufiger das Militär auf 3D-Druck setzt.

Metallischer 3D-Druck für australische Streitkräfte

Der Professor Milan Brandt von der Royal Melbourne Institute of Technology University (RMIT) ist Leiter eines Projekts, bei dem der Metall-3D-Druck für australische Streitkräfte zum Einsatz kommt. In Kooperation mit dem nationalen Unterstützungsdienst (RUAG Australia) und dem Innovative Manufacturing Cooperative Research Centre (IMCRC) verwendet Brands Team die Technologie des Metall-3D-Drucks, um die Kosten für Reparatur- und Wartungsarbeiten zu senken. Bei RUAG Australia handelt es sich um eine Tochtergesellschaft des Technologieunternehmens RUAG aus der Schweiz. Dem Bericht von 3dprintingindustry zufolge wurde in Australien das Ziel gesetzt, den Luftfahrt- und Verteidigungsmarkt des Landes durch Engineering, Fertigung, Entwicklung und Forschung im Bereich der additiven Fertigung zu unterstützen.

Die Einrichtung IMCRC wird durch staatliche Mittel finanziert und wurde in Kooperation mit dem RMIT und anderen Universitäten im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Professor Brandt und sein Team arbeiten am RMIT in der School of Engineering, wobei Brandts Expertise in den Bereichen Mechatronik, Werkstoffe und Fertigung mit besonderem Fokuspunkt an der Titanbearbeitung liegt. Das Projekt konzentriert sich auf die Fertigung und Reparatur von Bauteilen aus Titan und Stahl für die australische Luft- und Raumfahrt, wofür die Laser Metal Deposition (LMD)-Technologie vom RMIT-Team verwendet wurde. Die LMD-Technologie eignet sich aufgrund ihrer Flexibilität besonders gut für die Herstellung von Bauteilen sowie für die Reparatur beschädigter Bauteile.

Laser Metal Deposition

Laser Metal Deposition (LMD) ist eine Art der gerichteten Energieabscheidung (Directed Energy Depositing – DED), wo das Metallpulver durch eine Düse mittels der LMD- und DED-Technologien geblasen und beim Kontakt zwischen der Zieloberfläche und einem zentralen Laser geschmolzen wird. Im Grunde genommen ist es ein High-Tech-Schweißprozess, bei dem Schicht für Schicht Metallteile hergestellt oder umgebaut werden. Die DED-Technologie ist sehr beliebt und wird von Unternehmen wie AddUp, Optomec und Formalloy angewendet.

Die deutsche Werkzeugmaschinenfirma Trumpf und das Unternehmen TWI in Großbritannien gehören zu den führenden Entwicklern der LMD-Technologie. Zu Trumpfs bekanntesten LMD-3D-Drucker gehören TruLaser Weld 5000 und TruLaser Cell 3000 – es handelt sich um schlüsselfertige Systeme für automatisiertes Laserschweißen. Im RMIT-Labor wird der TruLaser Weld 5000 verwendet, der durch einen zentralen Roboterarm bedient wird. Brandts Forschungsgruppe wird die LMD-Technologie in Kooperation mit IMCRC und RUAG für die Flotte von 72 Lockheed Martin F-35 Kampfjets sowie für die Legacy-Flugzeuge anwenden.

TruLaser Weld 5000 in einem weißen Raum
Der TruLaser Weld 5000 von Trumpf zählt zu den bekanntesten LMD 3D-Druckern (Bild © Trumpf).

Die RMIT-Initiative möchte auf diese Weise mit dem Metall-3D-Druck einen Teil der Reparatur- und Wartungskosten senken. Auch bei den neuen 3D-Druckköpfen von 3D-Hybrid kommt die LMD-Technologie zum Einsatz. Abonnieren Sie hier unseren 3D-grenzenlos-Newsletter, um auch zukünftig stets aktuelle Informationen zur Entwicklung der 3D-Drucktechnologie zu erhalten.

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