Metall-3D-Druck:

Fabrisonic meldete sein 10. US-Patent für Ultraschall-Additiv-Fertigung an

Das im US-Bundesstaat Ohio ansässige Metall-3D-Druck-Unternehmen Fabrisonic LLC nunmehr sein 10. US-Patent für den Bereich der additiven Fertigung angemeldet. Wir stellen es vor.

Unter der US-Patent-Nr. 9,446,475 hat Fabrisonic ein Verfahren zur Ko-Lokalisierung additiver und subtraktiver Elemente seiner Ultraschall-Additiv-Fertigungsanlagen zum Patent angemeldet. Das Unternehmen, welches für seine Ultraschall-Additiv-Fertigung (UAM) bekannt ist, nutzt bei diesem Verfahren Schallwellen für den Metall-3D-Druck unterschiedlichster Objekte.

UAM-Einheit
Schematische Darstellung der Fabrisonic-UAM-Einheit. (Bild: © fabrisonic.com)

Der „UAM-Schweißkopf“ wird in den Werkzeugwechsler CAT 50 integriert. Nach Angaben des Fabrisonic CEO Mark Norfolk kann durch die Kombination von Schweiß- und Fräsfunktionen die Genauigkeit der hybriden 3D-Drucker verbessert werden, berichtet „TCT Magazin“. Zugleich erhöht sich das mögliche Bauvolumen, ohne dass das Gerät selbst größer dimensioniert ist.

Zugleich zählt sich Fabrisonic zu den weltweit führenden Herstellern von Metall-3D-Druckern, was durch das zehnte Patent noch einmal unterstrichen wird. Der neue Ultraschall-Additiv-Herstellungsprozess wurde in Zusammenarbeit mit Ultra Tech Machinery, einem in Cuyahoga Falls (US-Bundesstaat Ohio) ansässigen Unternehmen bzw. dessen Mitarbeitern Dave Bartholomew und Charles Sidlosky, entwickelt.

Die Technologie ist über 16 Jahre alt

Die Technologie selbst wurde bereits 1999 von Dawn White erfunden und 2011 ins Portfolio von Fabrisonic integriert. Mittlerweile ist Fabrisonic eigenen Angaben zufolge das einzige Unternehmen, welches diese Technologie aktiv einsetzt. Bei diesem innovativen Verfahren werden Schichten aus Metallfolie durch den Einsatz von Schallwellen zusammengefügt, um Metallobjekte so schichtweise aufzubauen. Durch den Einsatz der Schallwellen werden keine hohen Temperaturen benötigt, sodass die Geräte auch in jedem normalen Laden installiert werden können.

Ein weiterer großer Vorteil der UAM-Technologie liegt im hybriden additiven/subtraktiven System. In die 3-Achsen-CNC-Geräte wird nun der neue Schweißkopf für die additive Fertigung integriert. Mit dem Schweißkopf kann auf den 3D-Objekten eine „nahe Netzform“ aufgebaut werden, das CNC-Gerät verfeinert dann das Objekt, bis es vollständig fertiggestellt ist. Das Hybrid-System ermöglicht die Fertigung von Teilen mit glatten Oberflächen, deren Toleranz bei gerade einmal +/-0.0005 liegt.

Die hybriden Eigenschaften sorgen auch dafür, dass Reparaturanwendungen schnell vonstatten gehen. Abgenutzte oder beschädigte Teile können maschinell bearbeitet und Schicht für Schicht wieder aufgebaut werden.

Zu den bekanntesten Fabrisonic Produkten gehören die Maschinen SonicLayer 4000 und SonicLayer 7200. Deren Baugröße liegt bei 40 x 40 x 24 Zoll. Mit ihnen ist es möglich, 15 bis 30 Kubikzentimeter pro Stunde zu drucken. Sicher wird auch in Zukunft noch einiges vom Hybrid-UAM-System zu erwarten sein. Wir von 3D-grenzenlos behalten diese Technologie ständig im Blick und berichten wie gewohnt in unserem kostenlosen Newsletter.

SonicLayer 4000
Der SonicLayer 4000 wird ebenfalls mit der UAM-Einheit ausgestattet. (Bild: © fabrisonic.com)

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