Oerlikon AM, der Geschäftsbereich für additive Fertigung bei der Oerlikon Group, geht eine Vereinbarung mit Siemens ein. Oerlikon AM wird künftig das Digital Enterprise Portfolio von Siemens in seine Unternehmensbereiche integrieren. Die Integration soll in zwei Jahren abgeschlossen sein und gehört zur Strategie von Oerlikon die 3D-Drucktechnologie weiter in die Unternehmensprozesse zu integrieren.

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Mit dem Digital Enterprise Portfolio von Siemens möchte Oerlikon AM, der Geschäftsbereich Additive Manufacturing des Technologiekonzerns Oerlikon, künftig die Industrialisierung der additiven Fertigung vorantreiben. Dazu sind beide Unternehmen eine strategische Vereinbarung eingegangen, wie sie gegenüber dem 3D-grenzenlos Magazin berichtet haben. Oerlikon vermeldete erst kürzlich seinen Umsatz mit Investitionen in den 3D-Druck voranbringen zu wollen.

Oerlikon integriert Siemens Digital Enterprise Portfolio

Von links nach rechts: Dr. Sven Hicken, Oerlikon, Head of Additive Manufacturing Business Unit & Dr. Karsten Heuser, Siemens, Vice President for Additive Manufacturing.
Siemens geht mit Oerlikon AM eine Vereinbarung ein (Bild © Oerlikon).

Oerlikon AM wird das Digital Enterprise Portfolio von Siemens in die F&E- und die AM-Produktionsstandorte integrieren, damit sie den AM-Engineering-Prozess aktiv in managen können. Die Technologie besteht aus Software-Lösungen für das Product Lifecycle Management und das Engineering. Oerlikon möchte damit langfristig eine „digitale Fabrik“ erschaffen, die die Auswirkungen von Veränderungen komplett von der Materialauswahl über das technische Design bis hin zum Druck und der Nachbearbeitung nachvollziehen und anpassen kann.

Sven Hicken, Leiter des Geschäftsbereichs Additive Manufacturing von Oerlikon, erklärt, dass das Unternehmen derzeit auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette mit einer Vielzahl von SpezialTools tätig ist. Ein stärker integriertes, transparentes System, das alle Produktionsstandorte miteinbezieht, hilft Oerlikon dabei, schneller und flexibler auf Kundenanforderungen zu reagieren. Das bedeutet außerdem schnellere Fortschritte bei der Integration additiv gefertigter Bauteile in die Serienfertigung.

Integration in den nächsten zwei Jahren

Zuerst sollen Tools genutzt werden, die im Engineering Teil des AM Prozesses zum Einsatz kommen. Im Laufe der nächsten zwei Jahre soll das Projekt abgeschlossen sein, wobei auch vorher schon einzelne Module in Betrieb genommen werden.

Oerlikon verfügt über umfangreiches Know-how im additiven Fertigungsprozess. Wir wissen, dass wir von Oerlikon lernen können und freuen uns deshalb, dass wir unsere Technologie dort einsetzen können, um ihre Produktivität zu steigern“, sagte Dr. Karsten Heuser, Vice President, Additive Manufacturing, Siemens Digital Industries.

Oerlikon und Siemens stellen ihre Leistungen zur additiven Fertigung auf der formnext 2019 aus, die vom 19. bis 22. November 2019 in Frankfurt am Main stattfindet. Oerlikon ist in Halle 12.1, Stand B01 zu sehen und Siemens finden Besucher in Halle 12.1, am Stand D8.

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