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Paralympics in Rio 2016: Amy Purdy eröffnet Paralympics 2016 im Kleid aus dem 3D-Drucker

Die US-Snowboarderin Amy Purdy hat gestern die Paralympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro in einem Kleid aus einem 3D-Drucker eröffnet. Sie präsentierte einen beeindruckenden Tanz in einem einmaligen Kleid, welches von der Modedesignerin Danit Peleg entworfen wurde. Purdy tanzte mit einem KUKA Industrieroboter und zeigte so symbolisch die Beziehung zwischen Mensch und Technik.

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Amy Purdy mit ihrem via 3D-Druck hergestellten Kleid. (Bild ©3ders.org)

Die 36-jährige Sportlerin belegte den zweiten Platz bei der 18. Ausgabe der ABC-Tanzsendung „Dancing with the Stars“. Sie erlitt im Alter von 19 Jahren eine bakterielle Meningitis, die zum Verlust ihrer zwei Beine führte. Die Behinderung hielt Amy Purdy nicht auf und so begann sieben Monate nach Erhalt ihrer Beinprothesen wieder mit dem Snowboarding.

Jetzt, fast zwei Jahrzehnte später ,hat sie mehr erreicht als die meisten anderen und brachte bei den Winter-Paralympics 2014 sogar eine Bronzemedaille nach Hause. Bei den Paralympischen Sommerspielen 2016 möchte Purdy eine unvergessliche Leistung bieten. Die israelische Modedesignerin Danit Peleg war von ihrer Lebensgeschichte so berührt, dass Sie für Amy ein Kleid entwarf und mit einem handelsüblichen Desktop-3D-Drucker herstellte.

Nach Angaben der Designerin erinnerte Purdys Geschichte an die Wiedergeburt, deshalb nahm sie das berühmte Gemälde „Die Geburt der Venus“ von Botticelli als Inspiration. Das Kleid zeigt ein Diamant-Muster und hat die Farbe nackter Haut, um den nackten Körper der Venus zu reflektieren.

Gedruckt wurde das Kleid aus leichtem weichen FilaFlex-Filament. Nach 120 Stunden war das Designerkleid mit einem Witbox 2 3D-Drucker fertig hergestellt. Das Kleid selbst wurde am Computer mit den Programmen Blender und Accumark entworfen.

Amy Purdy beschreibt das Kleid als „ein architektonisches Teil“, es mache zuviel Bewegung mit und sollte lieber in einem Museum hängen. Die Potentiale im 3D-Druck sieht die Athletin als groß an, vor allem, wenn die Materialien weiter entwickelt und verbessert werden. Der Kreativität und dem Design seien beim 3D-Druck von Kleidung keine Grenzen gesetzt. Wie Danit Peleg berichtet, sei das Kleid ein Teil ihrer aktuellen „ready-to-wear“-Modekollektion. Die neue Kollektion soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. In unserem 3D-Drucker-Newsletter werden wir darüber berichten.

Für den 3D-Druck des Kleides wurde der 3D-Drucker „Witbox 2“ vom Hersteller BQ eingesetzt.

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