PepsiCo Inc., einer der drei größten Hersteller von Softdrinks weltweit, hat in den vergangenen Jahren an dem neuen Design seiner 2-Liter-Flasche gearbeitet. Die Coronavirus-Pandemie drohte den Projektfortschritt auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen. Mit Hilfe von 3D-Druckern und Virtual-Reality-Headsets gelang es dem US-Unternehmen jetzt, trotz der COVID-19-Pandemie und damit verbundenen Einschränkungen im Projektteam das Design-Projekt erfolgreich abzuschließen.

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Der Getränkehersteller PepsiCo, Coca-Colas größtes Konkurrenzunternehmen, hat vor zwei Jahren beschlossen, seine 2-Liter-Flaschen neu zu gestalten. Der Designprozess ging gut voran, doch dann kam die Coronavirus-Pandemie, wie das Unternehmen dem Magazin Business Insider in einem Artikel beschrieb. Statt den Prozess zu unterbrechen, gelang es den Designern, mit 3D-Druckern und VR-Headsets das ganze Prozedere erfolgreich abzuschließen. Auch BMW verbindet den 3D-Druck und Virtual Reality für die Autoentwicklung.

Redesign der 2-Liter-Flaschen

Die 2-Liter-Flaschen wurde erstmals 1970, fünf Jahre nach der Unternehmensgründung, auf den Markt gebracht. 1990 kam es zum ersten neuen Design der Flaschen. 2018 startete das Projekt für die Neugestaltung der beliebten 2-Liter-Flaschen.

Der Designprozess ging gut voran, und dann kam die Pandemie. Um die Remote-Arbeit optimal zu lösen, skizzierten die Designer gemeinsam in einem virtuellen Raum. Als die Pandemie anhielt, bekamen sie 3D-Drucker und Oculus Virtual-Reality-Headsets, mit denen sie Designprototypen erstellen konnten.

Die technische Ausrüstung half den Designern, die Flaschen auch von zu Hause aus zu verändern. Mit den 3D-Druckern ließen sich Prototypen herstellen. Und selbst Produkttests waren mit den VR-Headsets kein Problem. Sie wollten sehen, wie Verbraucher das Design aufnehmen.

VR: Mehr als ein Entwicklungswerkzeug

Mann vor 3D-Drucker
Prototypen der Pepsi-Flaschen werden mit dem 3D-Drucker hergestellt (Bild © PepsiCo).

Mit dem neuen Entwurf konzentrierten sich die Designer auf eine verbesserte Ergonomie. Für die Verbraucher sollte sich der Ausgießprozess vereinfachen. Der Griff ist beim neuen Design um 25% schlanker, als dies bei den alten Flaschen der Fall war.

Das Gießen mit einer Hand sollte so kein Problem mehr sein. Die Etiketten wurden ebenfalls kleiner gestaltet. In einigen amerikanischen Städten wurden die 2-Liter-Flaschen mit einer schmaleren Grifffläche bereits auf den Markt gebracht. In den nächsten Jahren sollen Pepsi, Mountain Dew, Schweppes, Crush und andere PepsiCo-Getränkemarken alle in dieser neuen Flasche verkauft werden.

Mauro Porcini, SVP und Chief Design Officer bei PepsiCo, sagte:

„Virtuelle Realität ist nicht nur ein Entwicklungswerkzeug, sondern wird in Zukunft mit Marken in VR interagieren. Je früher wir VR verstehen und welche Trends es gibt, desto eher werden wir Chancen erkennen.“

3D-gedruckte Prototypen und neue Flaschen bei PepsiCo
In einigen amerikanischen Städten sind die neuen 2-Liter-Flaschen bereits erhältlich (Bild © PepsiCo).

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