Das an der Börse notierte 3D-Druck-Unternehmen Renishaw aus Großbritannien präsentierte in einem ausführlichen Webcast seine aktuellen Geschäftszahlen aus dem ersten Halbjahr 2022. Der additive Fertigungsbereich verzeichnete dabei eine Verbesserung um 30 % gegenüber dem Vorjahr. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.

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Logo RenishawIn einem Webcast hat das 3D-Druck-Unternehmen Renishaw die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2022 zusammengefasst. Wichtige Führungskräfte des Unternehmens erklärten, dass der Umsatz seines Geschäftsbereichs Manufacturing Technologies in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 um 30 % gestiegen ist. Die vorliegenden Zahlen für das erste Halbjahr 2022 zeigen, dass der Fertigungsbereich mit 309 Mio. Pfund (356 Mio. Euro) um 30 % mehr als die 237 Mio. Pfund (280 Mio. Euro) aus dem ersten Halbjahr 2021 einbrachte.

Bei den 3D-Druck-Umsätzen gab es einige Wiederholungsgeschäfte von Großkunden. Die Anleger trieben den Aktienkurs in Erwartung der Ergebnisse im Vorfeld der Veröffentlichung um 15 % in die Höhe. Da sich die Erwartungen erfüllt haben, ändert Renishaw seine Prognose für den Anstieg des Vorsteuergewinns für das Geschäftsjahr 2022 auf 181 Mio. Pfund (214 Mio. Euro).

Sir David McMurtry, Executive Chairman von Renishaw, erklärte:

„Es gab Wachstum für alle Produktlinien innerhalb unseres Segments Manufacturing Technologies, insbesondere für die Encoder- und Messlinien. Die starke Nachfrage nach unseren Encoder-Produktlinien wird weiterhin durch verstärkte Investitionen in die industrielle Automatisierung und die Märkte für Halbleiter- und Elektronikinvestitionen getrieben.“

Das erste Halbjahr 2022 bei Renishaw

Die industrielle Messtechnik, Präzisionsmessung und der 3D-Druck gehören zur treibenden Kraft hinter dem aktuellen Umsatzwachstum. Dass Renishaw seine Umsätze nicht mehr wie gewohnt in die Segmente Metrologie und Gesundheitswesen einteilt, sondern neu zwischen „Manufacturing Technologies“ und „Analytical Instruments and Healthcare“ unterscheidet, macht den Vergleich der Zahlen mit den Vorjahreszahlen schwieriger. Die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik und Elektrofahrzeugen ist laut Renishaw gestiegen und bringt ein erhöhtes Interesse an Produktlinien für Messgeräte, magnetische und optische Drehgeber.

Das Segment Manufacturing Technologies erzielte im Laufe des ersten Halbjahres 2022 einen bereinigten Betriebsgewinn von 81 Mio. Pfund (96 Mio. Euro) und verbesserte sich im Vergleich zu den 41 Mio. Pfund (49 Mio. Euro) aus dem ersten Halbjahr 2021 um 98%. Der Vorstandsvorsitzende William Lee erklärt, dass die Strategie gut funktioniert, wichtige Stammkunden anzusprechen.

Die Einnahmen aus dem Segment Analytical Instruments and Healthcare gingen zwischen dem ersten Halbjahr 2021 und dem ersten Halbjahr 2022 von 18,3 Mio. Pfund (21,6 Mio. Euro) auf 16,5 Mio. Pfund (19,5 Mio. Euro) zurück. Renishaw führt das auf die Verzögerungen beim Versand seiner Spektroskopie-Linien nach China zurück.

Folie mit Financial Highlights bei Renishaw
Renishaw präsentierte in einem einstündigen Webcast seine Zahlen für das erste Halbjahr 2022 (im Bild: Folie aus der Präsentation mit den Financial Highlights)(Bild © Renishaw).

Gesamtumsatz und Weiteres

Im ersten Halbjahr 2022 konnte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 325 Mio. Pfund (384 Mio. Euro)erzielen, was um 27 % mehr als die im ersten Halbjahr 2021 gemeldeten 255 Mio. Pfund (302 Mio. Euro) ist. Sie steigerten das Barguthaben in diesem Zeitraum von 215 Mio. Pfund (254 Mio. Euro) auf 222 Mio. Pfund (263 Mio. Euro). Der gesamte Report kann hier angesehen werden.

Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, im 3D-Druckbereich „der beste Hardwarelieferant“ für seine Kunden zu sein. Dazu arbeitet Renishaw mit Kunden zusammen, stellt erste Teile her und zum Teil auch Hosting-Maschinen, bis sie bereit sind, sie in ihre eigenen Einrichtungen zu installieren. Zu den neuesten Geräten von Renishaw gehören die beiden 3D-Drucker RenAM 500Q Flex und RenAM 500S Flex.

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