Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen Markforged hat seine Geschäftszahlen zum Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. In diesen berichtet das Unternehmen über einen Umsatzanstieg von 27 % auf 91,2 Mio. USD. Wir fassen die Ergebnisse zusammen.

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Das 3D-Druck-Unternehmen Markforged berichtete in einer Pressemitteilung, dass seine Einnahmen im Geschäftsjahr 2021 um 27 % auf 91,2 Mio. USD (82,93 Mio. EUR) gestiegen sind, von einem Umsatz von 71,9 Mio. USD (65,38 Mio. EUR) im Jahr 2020. Der Bruttogewinn stieg von 41,9 Mio. USD (38,10 Mio. EUR) im Jahr 2020 um 26 % auf 52,9 Mio. USD (48,11 Mio. EUR) im Jahr 2021. Die Bruttomarge betrug im Vorjahr 58 %. Der Nettoverlust aus dem Betrieb stieg im Geschäftsjahr 2021 auf 61 Mio. USD (55,47 Mio. EUR) an. Im Jahr zuvor gab es einen Nettoverlust aus dem Betrieb von 17,7 Mio. USD (16,10 Mio. EUR). Im vierten Quartal 2021 erzielte Markforged einen ähnlich hohen Umsatz wie sein Konkurrent Desktop Metal, der in derselben Zeit zwei große AM-Unternehmen, wie zum Beispiel EnvisionTEC, und mehrere kleine übernommen hatte.

Was geschah im Geschäftsjahr 2021?

In 2021 baute Markforged seine Plattform The Digital Forge mit 12 neuen 3D-Druck-Lösungen von 3D-Druckern, Software-Updates und Materialien aus. In der Produktion hebt das Unternehmen dabei besonders den FX20 mit ULTEM 9085-Filament mit Endlosfaserverstärkung hervor. Mit dem FX20 will Markforged die verteilte globale Produktion skalieren. Es versetzt seine Kunden in die Lage, ihre Fertigungsbetriebe in eine robuste Produktion mit starken, präzisen Teilen zu verlagern, die anspruchsvolle Endanwendungen lösen.

Bis zum Abschluss des Jahres 2021 vergrößerte Markforged sein Team deutlich und stellte auch neue Führungskräfte ein. Um das Wachstum des adressierbaren Marktes von Digital Forge zu beschleunigen, entwickelte es mehrere Produkte gleichzeitig. Am 15. Juli 2021 ging Markforged an die Börse.

Erwartungen

Markforged geht davon aus, zwischen 114 und 123 Mio. USD (104 und 112 Mio. EUR) erwirtschaften zu können. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 30 %. Das Unternehmen erwartet, dass 60 % bis 65 % der Einnahmen in der zweiten Jahreshälfte realisiert werden. Es geht davon aus, branchenführende Bruttomargen zu erzielen, wobei die Non-GAAP-Bruttomarge für das Gesamtjahr voraussichtlich im Bereich von 55 % bis 57 % liegen soll.

Im ersten Quartal 2022 möchte das Management von Markforged, die Berichterstattung zu GAAP-Ergebnissen durch bestimmte Nicht-GAAP-Ergebnisse für Bruttogewinn, Betriebsgewinn und Gewinn je Aktie ergänzen, um einen breiteren Einblick in seine Geschäfte zu bieten. Das soll zu Vergleichszwecken aussagekräftigere Datenpunkte als frühere Non-GAAP-Berichte zum bereinigten EBITDA bieten.

Stimmen der Verantwortlichen

Shai Terem, Präsident und CEO von Markforged, erklärt:

„Dies war ein Jahr mit enormem Wachstum für Markforged. Wir haben den Plan, den wir vor einem Jahr geteilt haben, umgesetzt und unsere Ziele für 2021 übertroffen, wodurch Markforged zu einem der am schnellsten organisch wachsenden Unternehmen der additiven Fertigung mit branchenführenden Bruttomargen geworden ist. Dank der harten Arbeit unseres Teams haben wir die Wachstumsziele sowohl für das vierte Quartal als auch für das gesamte Geschäftsjahr übertroffen. Wir verzeichneten 2021 eine organische Wachstumsrate von 27 %, da The Digital Forge weiterhin Fertigungsherausforderungen für Kunden auf der ganzen Welt löste. Unsere eng integrierte Hardware, Software und Materialien sind so konzipiert, dass sie es unseren Kunden ermöglichen, die anhaltenden Einschränkungen der globalen Lieferkette zu überwinden, indem sie industrietaugliche Teile für kritische Anwendungen direkt am Bedarfsort drucken.“

Mark Schwartz, Finanzvorstand, sagte:

„Zwischen der Veröffentlichung neuer, erweiterter Funktionen von Digital Forge und dem für die zweite Hälfte dieses Jahres erwarteten deutlichen Anstieg der Auslieferungsmengen des FX20 bleiben wir zuversichtlich, dass wir unsere Ziele auch 2022 erreichen können.“

Über weitere Entwicklungen im 3D-Druck-Business berichten wir auch zukünftig im 3D-grenzenlos Magazin (Newsletter abonnieren).

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