
Wie Roboy-Projektleiter Rafael Hotstettler erklärt, kann mit der additiven Fertigung ein Bauteil hergestellt, am Roboy erprobt und bei Bedarf weiter getestet und optimiert werden. In einem Bruchteil der Zeit würden so optimal funktionierende Teile gefunden. Die additive Fertigung von EOS übernehme seinen Angaben zufolge eine Schlüsselrolle, weil sie eine schnelle Herstellung von Roboy-Teilen in geringer Stückzahl erlaubt und daher für die iterative Hardware-Entwicklung des Projektes entscheidend sei, berichtet EOS gegenüber 3D-grenzenlos in einer Mitteilung.

In der Gesellschaft und Arbeitswelt werden Roboter zukünftig ein immer wichtigere Rolle spielen. Die Verwendung einer menschenähnlichen Gestalt erlaubt eine bessere Integration der Roboter in ihre Umgebung, ebenso dürften sie einfacher von Menschen akzeptiert werden als heutige „Blechkameraden“, vor allem im Bereich der Altenpflege.
Nur wenige Forschungseinrichtungen wie das AI-Labor der TU München beschäftigen sich mit der Entwicklung humanoider Roboter, während sich viele Unternehmen aber auch Universitäten und Labore auf mit der künstlichen Intelligenz beschäftigen. Mehr dazu auch auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Robotik„.






