
Dabei geht es nicht nur darum, dass Dinge einfach „ausgedruckt“ werden oder dass man sich Computertechnologien für jegliche Arbeitsprozesse zu Nutze macht, es geht vielmehr darum die unzähligen Möglichkeiten zu erleben, die einem die 3D-Drucktechnologie bieten kann. Den Architekten war es bei diesem Projekt besonders wichtig, dass die 3D-Drucker nicht nur aus Trotz heraus benutzt wurden, sondern vielmehr wollten sie zeigen, dass manche Erfindungen gar nicht erst ohne 3D-Drucker realisierbar wären.
Computer und 3D-Drucker sind also nicht nur intuitive Werkzeuge, wie viele behaupten. Mit geeigneten Materialien und der besten 3D-Software, die auf dem Markt erhältlich ist, ausgerüstet, machten sich die Architekten an die Arbeit: Heraus kam ein ergonomischer Stuhl in den Farben Weiß bis Cyanblau, der mit einem Oma-Sessel nichts mehr gemein hat. Schaut man sich die Oberfläche des gesamten Stuhls genauer an, so wird deutlich, dass kein Handwerker oder Designer in der Lage gewesen wäre ein solches Prachtstück herzustellen.










