Der 3D-Druck-Dienstleister ZARE wird Mehrheitseigner beim italienischen 3D-Druck-Unternehmen Proxera. Damit steigt ZARE in den 3D-Druck von komplexen, chirurgischen Metallimplantaten ein. Proxera wird weiterhin eigenständig agieren.

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Das italienische 3D-Druck-Servicebüro ZARE hat eine Mehrheitsbeteiligung an dem 3D-Druck-Unternehmen Proxera erworben. Proxera wird weiterhin unabhängig agieren. ZARE wird den DMLS-3D-Druckprozess von Proxera und die etablierte Wertschöpfungskette nutzen. So soll der zunehmend an Bedeutung gewinnende Markt für medizinische Implantate besser bedient werden, wie Proxera in einer Pressemitteilung erklärt.

Proxera und ZARE

ZARE fusionierte im Vorjahr mit BEAMIT, einem Unternehmen, dass sich zu 30% im Besitz des globalen Engineering-Konzerns Sandvik befindet. Im 3D-grenzenlos Magazin wurde darüber erichtet. Proxera kann seine Technologie auch zukünftig weiternutzen. Sandvik betreibt eine Pulverfabrik und sein Osprey-Titan ist für die Herstellung von Metall-Implantaten geeignet. Mit der DMLS-Drucktechnologie von Proxera wird ZARE den Aufbau einer vollständig integrierten Wertschöpfungskette durchführen, von der Beschaffung von Pulvern bis zur Oberflächenveredelung.

Durch den Akquisitionsvertrag kann ZARE eine einzigartige Position erreichen und die steigende Nachfrage nach anpassbaren patientenspezifischen medizinischen Implantaten zu befriedigen.

Andrea Scanavini, CEO von ZARE, erklärt:

„Bestimmte personalisierte Lösungen und Designs können nur mit AM erzielt werden. Der große Erfahrungsschatz unseres Teams in Kombination mit einer intern gesteuerten und verwalteten Lieferkette ermöglicht es uns, das Potenzial des 3D-Drucks zu maximieren, um besonders schnell leichte, robuste und maßgeschneiderte Komponenten herzustellen.“

Proxera und das DMLS-Verfahren

Proxera hat sich auf den Einsatz von modernen Technologien zur Herstellung kieferorthopädischer On-Demand-Produkten für Kunden im Dentalbereich spezialisiert. Mit dem Direct Metal Laser Sintering (DMLS) von Proxera können patientenspezifische Teile basierend auf CAD-Modellen exakt nachgebildet werden. Sie sind jedoch nicht vollständig und benötigen weiterhin den Einsatz von 3-Achsen- als auch 5-Achsen-CNC-Fräsen für genaue Ergebnisse.

Neben den Zirkonium-, Kobalt-, Keramik- und PMMA-Implantate könnte Proxera bald auch Implantate aus Osprey-Titan in sein Portfolio aufnehmen.

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