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Das Start-up CLEANR aus Ohio hat eine Mikroplastik-Filtrationstechnologie entwickelt. Durch den frühen Zugang zum neuen Formlabs Automation Ecosystem ist es dem Unternehmen laut einer Pressemitteilung auf deren Website außerdem möglich, die Einführung seiner neuen Mikroplastik-Filterlösungen Waschmaschinenhersteller zu beschleunigen. Laut Formlabs soll sein Automation Ecosystem neue Ebenen der 3D-Druck-Produktivität durch einen „hochgradig skalierbaren und automatisierten Workflow“ ermöglichen. Damit sind rund um die Uhr 3D-Drucke hintereinander mit minimalem menschlichem Eingriff realisierbar.
Automation Ecosystem bei CLEANR

Das Abwasser von Waschmaschinen ist CLEANR zufolge die weltweit größte Quelle für Mikroplastikverschmutzung und wird in Europa und Nordamerika zunehmend reguliert. Regierungen erlassen Gesetze, die Waschmaschinenhersteller verpflichten, Geräte mit Mikroplastik-Filtervorrichtungen auszustatten. Diese sollen verhindern, dass schädliche Mikroplastik in Gewässer, Ökosysteme und Nahrungsketten gelangen. Forscher aus China haben sich im Vorjahr mit der Entwicklung von 3D-druckbaren Filtern zum Auffangen von Mikroplastik aus Wäschetrocknern auseinandergesetzt.
Mit der 3D-Druck-Technologie von Formlabs kann CLEANR kundenspezifische Anpassungen seiner Filterlösungen für Hersteller vornehmen und neue Funktionen und zusätzlicher Produkte für seine Plattform-Filtrationstechnologie entwickeln. Das Formlabs Automation Ecosystem wurde zu Beginn des Jahres 2023 angekündigt. Es umfasst Form Auto, das automatisiertes Drucken rund um die Uhr mit automatischer Teileentfernung ermöglichen soll. Benutzer können die Produktion steigern und den Arbeitsaufwand reduzieren. Sind die 3D-gedruckten Teile fertig, werden diese mit der Quick-Release-Technologie entfernt. Anschließend startet so schnell wie möglich der nächsten Druck in der Warteschlange. Dies funktioniert mit Form 3 oder Form 3+ 3D-Druckern.
Stimmen von CLEANR
Chip Miller, Mitbegründer und Chief Operating Officer von CLEANR, sagte:
„Die 3D-Drucktechnologie spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie wir Waschmaschinenhersteller dabei unterstützen, komplexe Mikroplastik-Filterspezifikationen, Teststandards, Platzbeschränkungen und Kostenherausforderungen zu bewältigen, wenn sie schnell auf neue Vorschriften reagieren. Die Formlabs-Technologie ermöglicht es uns, innerhalb von Stunden oder Tagen statt Wochen oder Monaten extrem hochwertige Prototypen für sie zu erstellen, um unsere Lösung an verschiedene Gerätedesigns anzupassen.“
David Dillman, Mitbegründer und Chief Technology Officer von CLEANR, sagte:
„Technologische Innovation ist entscheidend im Wettlauf um die Eliminierung von Mikroplastik aus unseren Ozeanen, Nahrungsmittelvorräten und Trinkwasser. Der frühzeitige Zugang zu den fortschrittlichen 3D-Druckfunktionen von Formlabs wird uns helfen, die führende Position in der Mikroplastikfiltration zu behaupten und unsere Expansion in Haushaltswasserfilter, Geschirrspüler, Trockner, industrielle Wäscherei und darüber hinaus zu beschleunigen.“
Videovorstellung Automation Ecosystem
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