Ein britisches Startup namens NFire Labs wird Ende Juli einen neuen modular 3D-Drucker NFire One vorstellen. Leere Versprechung oder tatsächlicher Fortschritt?

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LogoKickstarter und Indiegogo werden Tag ein, Tag aus mit Ideen zu 3D-Druckern belagert, die – seien wie ehrlich – auf den ersten Blick gut klingen, eigentlich jedoch nichts neues mehr sind. Jeder versucht mit einer Kampagne zu erreichen, dass Menschen ihre günstigen Produkte finanziell unterstützen, dabei klingen alle in ihren Funktionen ziemlich gleich. Ein Unternehmen aus Großbritannien möchte dem entgegenkommen und wird deshalb Ende des Monats ein Produkt präsentieren, das es so noch nicht gegeben haben soll. Oder etwa doch?

NFire One
Der NFire One: extravagantes Design und modular Funktionen. Neuheit oder 0-8-15-Drucker? (Foto: © 3dprint.com)

NFire Labs heißt die Firma, die von Alex Youden gegründet wurde und behauptet einen völlig neuen „benutzerdefinierten 3D-Drucker“ entwickelt zu haben, das jedenfalls geht aus der offiziellen Homepage hervor. Wer jetzt denkt, dass mit dem unschlagbaren Preis von gerade mal 350 Euro und einem extravaganten Design es schon alles ist, was der NFire One bieten kann, der liegt falsch, denn es sind die Funktionen und der Materialgebrauch des Druckers, das überzeugen sollen. Als Unterstützung konnte der junge britische Unternehmer das Centre for Digital Innovation in Hull für sich gewinnen. Es ist derweil das erste Arbeitszentrum für technische Startups in dieser Region.

Es geht hier schließlich darum den „weltweit ersten modular 3D-Drucker“ zu präsentieren. Dieses Ziel erreicht Youden wohl kaum mit einem günstigen Preis, sondern vielmehr mit der Konstruktion seines Geräts. Jede Hauptkomponente des NFire One kann unabhängig vom Gesamtbau genutzt werden und auch das Vergrößern oder Verkleinern des 3D-Druckers ist dabei kein Problem. Ebenso der Rahmen kann verändert werden, sodass jeder sein Lieblingsvolumen dafür nutzen kann unterschiedlich große 3D-Objekte herzustellen.

Zudem enthält das Gerät zwei Extruder, sodass zwei unterschiedlich farbliche Filamente gleichzeitig genutzt werden können. Die Extruder selbst stammen von E3D, einem der bisher bekanntesten 3D-Extruder-Hersteller. Ende Juli soll der 3D-Drucker aus dem Hause NFire Labs auf Kickstarter vorgestellt werden und wer zufällig dann in Kingston upon Hull sein sollte, der kann am 27. auf dem Fruit Market an einer kleinen Soiree teilnehmen, bei der Youden höchstpersönlich etwas zu seinem Unternehmen und neuen Produkt vortragen wird.

Was sagt ihr dazu? Ist der NFire One wirklich so viel anders? Informiert euch selbst und lasst uns eure Meinung hören! Hinterlasst dafür eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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