Hartes Geschäft:

PIRX stellt Produktion ihres 3D-Druckers ein

Das polnische Unternehmen PIRX musste jetzt die Produktion ihres angeblich intakten 3D-Farbdruckers einstellen. Auf dem 3D-Druckermarkt zu bestehen ist oftmals für viele Startups alles andere als leicht.

Als den „Heiligen Gral“ bezeichnet man in einigen Kreisen die Möglichkeit einen 3D-Drucker zu entwickeln, der es schafft in Farbe zu drucken. Viele Hersteller scheitern derweil an dem Versuch einen solchen Drucker zu entwickeln und müssen dann leider viel zu früh ihre Produktionen einstellen. So erging es auch einem polnischen Unternehmen, das sich jetzt sogar nur noch um die Garantie ihrer zuvor verkauften Geräte kümmern kann.

PIRX-3D-Drucker
Die Macher des PIRX 3D-Druckers (Foto: ©3dprintingindustry.com)

PIRX3D ist ein ambitioniertes und noch sehr junges Unternehmen, das mit dem ersten 3D-Drucker, den PIRX, zeigen wollte, dass solche Geräte keinesfalls teuer und aufwendig sein müssen, um zu funktionieren. Für unter 700 US-Dollar war der 3D-Drucker erhältlich und bestand überwiegend aus Holz. Es war der erste Drucker in Polen, der nicht nur günstig, sondern auch sehr beliebt bei den Nutzern war.

Doch PIRX hatte größere Ziele und so kam es, dass sie den PIRX One entwickelten, einen Standard 3D-Drucker für Jedermann. Doch auch das war nicht genug, denn schon bald kündigte das ebenso Unternehmen an, dass es sich dabei um einen vollwertigen FDM Farb- 3Drucker handele. Die Details zu Funktion und Bau des 3D-Druckers wurden aber nie bekannt und es kam äußerst überraschend als im Mai diesen Jahres die Produktion komplett eingestellt wurde.

PIRXOne
Die Produktion des angeblichen Farbdruckers von PIRX musste komplett eingestellt werden (Foto: © pirx3d.com)

Verträge mit ABC Data, eines der größten IT-Anbieters Europas, waren schon fast unter Dach und Fach, doch dieser Traum musste noch zurückgestellt werden. Mehr noch, das Unternehmen gab jetzt offiziell bei einigen amerikanischen 3D-Blogs, wie 3d Printing Industry, bekannt, dass es sich jetzt nur noch um die Einhaltung der Garantien für die anderen Geräte kümmern kann.

Dieser traurige Misserfolg eines Unternehmens ist leider nur eins von vielen und zeigt, wie schwer es für viele Startups sein kann sich auf dem internationalen 3D-Markt zu etablieren. Was am Anfang nach einem Erfolg aussieht, endet oft damit, dass neue Ideen schneller aufgegeben werden müssen, als eigentlich geplant war.

Was sagt ihr dazu? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.


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