Das israelische Unternehmen Plantish wurde 2021 mit dem Ziel gegründet, pflanzlich basierte Fischalternativen herzustellen, um kritische Fischbestände in den Ozeanen zu retten. Nun wurde bekannt, dass das Unternehmen in einer Seed-Finanzierungsrunde 12,5 Mio. USD aufgebracht hat. Plantish möchte damit sein Team erweitern und die Entwicklung seiner 3D-gedruckten Lebensmittel schneller voranbringen. Bis zum Jahresende sollen die Plantish Fischprodukte in Pop-up-Lokalen auf dem Markt erscheinen.

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Plantish LogoDas israelische Unternehmen Plantish, der 3D-gedruckten Fisch aus pflanzlichen Proteinen herstellt, konnte 12,5 Mio. USD (11,18 EUR) in einer Seed-Finanzierung aufbringen. Laut der Pressemitteilung handelt es sich dabei um die bisher größte Seed-Finanzierungsrunde auf dem Markt für alternative Meeresfrüchte. Plantish möchte die Ozeane durch die Produktion von Fischfilets auf pflanzlicher Basis retten. Die 3D-gedruckten Filets ähneln in Geschmack, Textur und Ernährung konventionellem Lachs. Er hat die gleichen Nährwerte wie sein echtes Gegenstück mit hohem Protein- und Omega-3-Gehalt.

Ofek Ron, CEO und Mitbegründer, erklärt:

„Wir haben es bereits auf dem Fleischmarkt gesehen, jetzt ist die Zeit für Fisch gekommen. Insbesondere für Lachs, der 50 Milliarden US-Dollar (45,15 Mio. EUR) auf dem halben Billionen-Dollar-Markt für Meeresfrüchte ausmacht. Das Problem war bisher, dass Fisch so schwer zu replizieren ist.“

Bewegung auf dem Markt für Fischalternativen

3D-Druck Lachs Plantish
Das Unternehmen Plantish möchte seinen Lachs bis 2024 offiziell auf den Markt bringen (Bild © Shahaf Beger).

Der alternative Seafood-Sektor besteht derzeit aus gehacktem Fisch wie Fischstäbchen und frittiertem Fisch. 3D-gedruckte Fischprodukte auf Pflanzenbasis gibt es in Österreich von Revo Foods. Im April 2021 gab es für Revo Foods für die Markteinführung seiner 3D-gedruckten, pflanzlichen Fischalternativen „Smokey One“ und „Creamy One“ in Europa eine Finanzspritze von 1,5 Mio. Euro.

Die technische Komplexität der Whole-Cut-Produktion hat Plantish überwunden, indem es seine eigene, zum Patent angemeldete additive Fertigungstechnologie entwickelt hat. Sie dekonstruierten den Lachs, um seine verschiedenen Bestandteile zu verstehen, und konnten so pflanzliche Bindegewebe- und Muskelgewebeschichten herzustellen, Schicht für Schicht. Sie können Lachs in großem Umfang zu geringen Kosten anbieten, für die Gastronomie, Restaurants und den Einzelhandel.

„Wir bieten nur ein köstliches Upgrade für Lachs an, das sicherer für Sie und besser für den Planeten ist. Keine Antibiotika, keine Hormone, kein Quecksilber, kein Beifang und keine Kompromisse.“

Der aktuelle Prototyp des Lachses von Plantish kann genauso zubereitet werden wie herkömmlicher Lachs. Mit den neuen finanziellen Mitteln wird der Aufbau des Teams und die Durchführung weiterer Forschung und Entwicklung verwendet. Ihr nächstes Ziel ist es, in die Gastronomie einzusteigen. Das Unternehmen geht davon aus, dass es seinen 3D-gedruckten, ganz geschnittenen Lachs bis zum Jahresende in Pop-up-Lokalen auf den Markt bringen kann. Bis 2024 möchte Plantish seinen Lachs landesweit offiziell in Restaurants einführen.

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