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B-Pet: Startup entwickelt 3D-Drucker Filament aus recycelten PET-Flaschen

Aus PET wird heute vieles hergestellt. Jetzt hat ein Startup aus Argentinien namens B-Pet die spannende Idee verwirklichen können, wie man aus recycelten PET-Flaschen günstiges und trotzdem hochwertiges 3D-Drucker Filament herstellen kann.

Logo B-PETPolyethylenterephthalat oder was wir kurz als PET kennen ist ein thermoplastischer Kunststoff, der jeden Tag zu den verschiedensten Produkten verarbeitet wird. Vor allem zur Herstellung von Kunststoffflaschen, aber auch als Verpackungsmaterial wird dieser täglich verwendet. Und das Gute an diesem Material ist auch noch, dass es recyclebar ist; es kann also erneut zu weiteren PET-Produkte verarbeitet werden. Warum sollte man es dann nicht auch als 3D-Druckfilament nutzen können?

Genau das dachten sich die Mitarbeiter des argentinischen Startups B-Pet wohl auch, als sie anfingen ihre Idee, recycelte PET-Flaschen als Filament  für 3D-Drucker zu nutzen, in die Tat umzusetzen. Einige lange Entwicklungsphasen später hat das Unternehmen es nun endlich geschafft ihr Produkt auf dem Markt zu bringen.

Die simplen, aber für die 3D-Drucktechnik äußerst nutzvollen Eigenschaften des PET sind ausschlaggebend dafür, dass die Entwickler auf der Suche nach neuen Filamenten, ganz schnell fündig wurden: PET ist leicht, robust, farbenlos und vor allem wiederverwertbar – perfekt für die Anwendung mit 3D-Druckern also. Dabei weist das recycelte Material des Unternehmens genau die gleichen Eigenschaften, wie PET, das noch nicht verwertet wurde auf und ist zudem noch 70 Prozent günstiger in der Herstellung.

Das 3D-Filament ist mittlerweile im Internet erhältlich und kostet derzeit 30 US-Dollar pro Spule. Eine Auswahl erhält man dabei zwischen weißem, grauem, schwarzen und blauem Filament, wobei letzteres sogar schon ausverkauft sein soll.

PET-Filament aus Recycling für 3D-Druck

B-PET erstellt für 3D-Druck geeignetes Filament aus PET-Flaschen (Bild © B-PET)

Doch B-Pet hat noch viel mehr vor: Wie aus der offiziellen Homepage hervorgeht, plant das Startup für Ende des Jahres ebenso die Vermarktung ihres sogenannten PJB-Puders und auch die Entwicklung eines eigenen SLS 3D-Druckers in 2016 wird im Augenblick nicht ausgeschlossen. Man darf gespannt bleiben, was als nächstes für spannende Projekte bezüglich der Suche nach immer wieder neuen 3D-Druckfilamenten auf uns zukommen werden.

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