Der Designer Beer Holthuis ist schon seit geraumer Zeit vom 3D-Druck begeistert. Was ihm persönlich aus ökologischer Sicht jedoch Sorgen bereitete, war der 3D-Druck mit Kunststoff. Das inspirierte ihn dazu, sich auf die Suche nach einem nachhaltigen Material zu machen. Und er erfand den Zellstoff-3D-Drucker PaperPulpPrinter.

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Nachhaltiges 3D-Drucken findet besonderen Anklang in der Luft– und Raumfahrt, wo eine Technologie für Kunststoff-Recycling entwickelt wird, sowie ein Verfahren für den 3D-Druck von menschlichen Abfällen. Selbst die U.S. Army möchte Versorgungsengpässe verhindern und recycelt Plastikflaschen für 3D-Druck. Die Liste der Projekte zur Verwendung von recyceltem Material für den 3D-Druck wird regelmäßig länger (hier mehr erfahren).

Der Designer Beer Holthuis griff den Gedanken recyceltes Material für den 3D-Drucker zu verwenden auf und brachte einen 3D-Drucker auf den Markt, der Zellstoff als 3D-Druckmaterial verwendet. Zellstoff ist ein Abfallprodukt, von welchem im Durchschnitt jede Person 80 kg pro Jahr produziert.

Altes Papier mit Bindemittel kombiniert

Bei dieser vergleichsweise günstigen 3D-Drucktechnologie handelt es sich um ein nachhaltigstes Verfahren, das Abfallmaterial als 3D-Druckmaterial anwendet. Im Moment ist das Gerät selbst eher rudimentär. Der Zellstoff-3D-Drucker PaperPulpPrinter (www.paperpulpprinter.com) nimmt ganz normales Papier und kombiniert es mit einem Bindemittel auf Naturbasis, also wird alles noch einmal recycelt. Dies bedeutet, dass der Druckprozess von Holthuis nachhaltig und geschlossen sein kann. Aus einem Druckbehälter wird einfach mit einem Spritzenextruder extrudiert.

Sinnvolle und kostengünstige 3D-Drucktechnologie

Der 3D-Druck von Zellstoff ist eine nützliche Anwendung, die viele sinnvolle Objekte kostengünstig herstellen kann. Das 3D-Druckergebnis hat eine organische und lustige Flintstone-Qualität, die die Objekte gleichzeitig zeitgenössisch und alt aussehen lässt. In Zukunft könnte diese 3D-Drucktechnologie für Einzelhandelskunden preiswerte Massenprodukte herstellen. Dies sollte vor allem durch die Nachhaltigkeit und attraktive Preisgestaltung möglich sein.

Heute produzieren viele Designer ganz neue Museumsstücke und Systeme, aber nur wenige fokussieren sich auf die Produktion von Status quo verändernden Objekten. Dies könnten jetzt 3D-gedruckte Zellstoffobjekte ändern. Die Gestaltung der 3D-gedruckten Objekte nutzt die Möglichkeiten dieser Technik. Die Druckgeschwindigkeit, die kräftigen Linien und das taktile Erlebnis führen zu unverwechselbaren Formen. Zudem sind die Objekte langlebig, da 3D-gedrucktes Papier überraschend robust ist. Mit dieser Technologie sollte es in Zukunft möglich sein, eine ganze Reihe dekorativer Wohnraumobjekte herzustellen, die wie Artefakte aussehen.

Video zum Zellstoff-3D-Drucker

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