: „The 3D Box“: Früherer Atari-CEO gründet 3D-Druck Startup

David Pierce, ehemaliger CEO bei Atari, steigt ins 3D-Druck-Business ein. Nach eigenen Aussagen ist er von der Idee „3D-Druck“ überzeugt und glaubt an die „industrielle Revolution“. Mit seinem Startup The 3D Box konzentriert sich Pierce vor allem auf Privatkunden und plant einen öffentlichen 3D-Druck-Automat in öffentlichen Einrichtungen, wie Supermärkten oder Bahnhofshallen.

3D-Druck-Startups: Der ehemalige Atari-CEO David Pierce, hat das Unternehmen The 3D Box gegründet und ist fest von der Wirtschaftlichkeit seiner öffentlichen 3D-Druck-Automaten überzeugt, berichtet das US-Magazin tribune-democrat.com. Der 3D-Druck-Automat könnte sich zu einem stark gefragten On demand 3D-Druck-Service entwickeln aber nur wenn Probleme wie zum Beispiel die Druckgeschwindigkeit der 3D-Drucker gelöst werden – eines der Zielsetzungen von The 3D Box.

The 3D Box DreamVendor
The 3D Box „DreamVendor“ (Bild © 3dprintingindustry.com)

Grundlage für die Unternehmensgründung von The 3D Box war die Überlegung welche Vorteile ein öffentlicher 3D-Drucker den Menschen bieten könnte. Nicht jeder wird sich in Zukunft einen 3D-Drucker leisten können. Für David Pierce und sein Team bedeutet ein öffentlicher 3D-Druck-Automat also eine Marktlücke. The 3D Box soll also als öffentlicher 3D-Druck-Dienstleister agieren, nur eben als Automat.

In Johnstown im US-Bundesstaat Virginia stellte David Pierce nun sein Startup der Öffentlichkeit vor. Die Besucher konnten eigene Kreationen in das System laden oder sich fertige Designs ausdrucken lassen. Das Startkapital erhielt The 3D Box von der Bürgerstiftung Community Foundation for the Alleghenies’ Robert Waters Economic Development Fund und anderen Förderern der Geschäftsidee.

Laut Stiftungs-Präsident Mike Kane soll sich der Gesamtbetrag auf eine geringe sechsstellige Summe belaufen haben. Die Produktion der 3D-Druck-Automaten soll im kommenden Jahr beginnen und das Unternehmen innerhalb von drei Jahren rund 20 bis 25 Mitarbeiter beschäftigen. Im Juni nächsten Jahres sollen die ersten Verkaufszahlen der 3D-Druck-Automaten verfügbar sein.

Als Kunden für The 3D Box kommen vor allem Supermärkte in Frage, deren Kundschaft dann 3D-Objekte wie Werkzeuge, Geschenke oder Haushaltsgegenstände vor Ort ausdrucken lassen kann. In Vergangenheit haben wir bereits über ähnliche Startups und Geschäftsideen für öffentliche 3D-Druck-Automaten berichtet, wie zum Beispiel das Projekt „Skyforge“ oder 3DMe®Photobooth von 3D Systems.

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