Ist es möglich Kleidung mit dem 3D-Drucker zu drucken? „Ja, klar“, werden einige zynisch behaupten, „du kannst dir das Plastik-Shirt ja gerne anziehen“. Doch die Möglichkeiten Kleidung mit dem 3D-Drucker zu erstellen, sind bereits weitaus fortgeschrittener. So lässt sich zum Beispiel unter Verwendung unterschiedliche Materialien und in Kombination mit einem dehnbaren, biologisch abbaubarem Gewebe Unterwäsche herstellen. Typische Ausgangsmaterialien sind zum Beispiel Latex und Baumwollfasern. Welche Möglichkeiten 3D-Drucker darüber hinaus noch bieten, Kleidung herzustellen, lest Ihr hier – auf unserer Themenseite: „Kleidung aus dem 3D-Drucker“, auch mit vielen weiteren Beispielen zum 3D-Druck in der Modeindustrie.
Made+ nutzt fortschrittliche 3D-Drucktechnologie mit dem Xtreme 8K, um die Schuhherstellung zu modernisieren. Das ermöglicht eine schnelle, flexible und inländische Produktion. Dieser Ansatz stellt eine signifikante Veränderung in der Schuhbranche dar und hebt die Bedeutung der additiven Fertigung als moderne Fertigungsmethode noch einmal hervor.
Die Zusammenarbeit zwischen dem israelischen Unternehmen Balena und der Designerin Kitty Shukman eröffnet neue Perspektiven für die nachhaltige Modeindustrie. Mit der Verwendung von 3D-Druck und biologisch abbaubaren Materialien entsteht ein revolutionäres Schuhdesign.
Das Architekturbüro Zaha Hadid Architects überrascht mit einem ungewöhnlichen 3D-gedruckten Hut. Entworfen für eine Party im New Yorker High Line Park, zeigt das Stück die vielseitigen Möglichkeiten des 3D-Drucks in der Modebranche.
Panerai setzt bei der Uhrenherstellung auf 3D-Druck und präsentiert mit der Submersible-Uhr ein neues Luxusmodell, welches in Zusammenarbeit mit Brabus entstanden ist. Die DMLS-3D-Druck-Technologie ermöglichte eine Gewichtsreduktion von über 40% im Vergleich zu Stahl.
Der New Yorker Hersteller 3D-gedruckter Schuhe Zellerfeld und das italienische Luxusmodehaus Moncler haben eine limitierte Auflage des Moncler Trailgrip-Sneakers entwickelt. Hergestellt aus einem recycelbaren Monomaterial, symbolisieren die Sneakers den Wandel in der Schuhindustrie hin zu umweltfreundlicher 3D-Drucktechnologie.
Die israelische Haute-Couture-Designerin Ada Hefetz hat ihr erstes Projekt mit Unterstützung von 3D-Druck abgeschlossen. Für die drei Brautkleider aus der Reihe „Blume des Lebens“ nutzt sie den 3D-Drucker J850-Tech-Style und das Vero-Vivid-Harz von Stratasys. Wir werfen einen Blick auf die ausgefallene Kollektion, die auf der Mailänder Designwoche zu sehen ist.
HP Inc., Decathlon und die Lonati Group haben ein innovatives, nachhaltiges Konzept zur Schuhherstellung präsentiert, welches 3D-Druck und Stricktechnologie kombiniert. Die Methode ermöglicht individuell anpassbare, leicht reparierbare und lokal produzierte Schuhe, was zu einer Reduzierung des Abfalls und der Unterstützung der lokalen Wirtschaft beiträgt.
Elastium, ein Start-up aus den VAE, hat seine ersten 3D-gedruckten, 100% recycelbaren Sneaker vorgestellt, die mit der firmeneigenen Fused Granulate Fabrication-Technologie hergestellt werden. Die leichten, maschinenwaschbaren Sneaker bieten Komfort und Leistung, ähnlich bekannten Marken wie Crocs und Nike.
SNEAKPRINT, ein Münchner Start-up, bringt seinen ersten Sneaker, den RetroTechV1, auf den Markt, der mithilfe von 3D-Druck individuell an den Fuß des Trägers angepasst wird. Die Produktionsmethode ist schneller und nachhaltiger, da sie auf Anfrage produziert und somit unnötiger Abfall vermieden wird. Damit strebt SNEAKPRINT an, langfristige Fußschäden zu vermeiden und einen bewussteren Konsum zu fördern.
POC und AIM Sweden präsentieren die 3D-gedruckte Elicit Ti-Radsport-Sonnenbrille, die aus Titanresten in medizinischer Qualität hergestellt wird. Diese innovative und nachhaltige Entwicklung ist auf 365 Exemplare limitiert und bietet Fahrern eine perfekte Balance aus Steifigkeit, Flexibilität und Komfort.
Die 3D MTRX Sneaker von Porsche Design und Puma bieten eine innovative Kombination aus 3D-gedruckter Sohle und Leder-Obermaterial, die für hohe Haltbarkeit und Performance sorgt. Mit einer innovativen Energierückgewinnungstechnologie und einem Gitterdesign basierend auf dem Porsche Design Logo setzen diese Schuhe neue Maßstäbe im Bereich des 3D-Drucks.
Das US-Unternehmen Koobz hat 3D-gedruckte Unisex-Sneaker mit dem Namen „16kW“ vorgestellt. Diese sollen sich für ausgiebige Tanzsessions eignen und äußerst bequem sein. Hergestellt werden die 16kW-Sneaker aus thermoplastischem Polyurethan.
Das Materialwissenschaftsunternehmen PANGAIA hat gemeinsam mit Zellerfeld den ABSOLUTE SNEAKER vorgestellt, der aus TPU-Material mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Dieser ist in zwei Farben erhältlich. Er kann nach Ablauf der Lebensdauer zurückgeschickt werden und bietet so eine hohe Nachhaltigkeit. Der ABSOLUTE SNEAKER von PANGAIA ist ab dem 13. April 2023 erhältlich.
Die Nachhaltigkeit im Modebereich ist ein wichtiger Faktor und Designerin Noa Zaidman hat mit ihren recycelbaren 3D-Druck-Schuhen einen großen Schritt in diese Richtung gemacht. Mit ihrer innovativen Lösung, die aus einer 3D-gedruckten Sohle und gestricktem Obermaterial besteht, adressiert sie das wachsende Problem des Schuhabfalls und macht das Recyceln von Schuhen zu einer einfachen Lösung.
Die beliebte Sportkleidungsmarke Reebok und Botter haben gemeinsam auf der Pariser Fashion Week 2023 ihren „Venus Comb Murex Shell Sneaker“ vorgestellt. Das Schuhmodell aus dem 3D-Drucker ist in mehreren Farben erhältlich. Das Design orientiert sich an einer räuberischen Meeresschnecke. Wir stellen die Designer-Sneaker einmal genauer vor.
RAINS, das dänische Modeunternehmen, präsentiert auf der Fashion Week 2023 in Paris die ersten 3D-gedruckten Schuhe: „Puffer Boots“, die in Zusammenarbeit mit Zellerfeld entstanden sind. Ob und wann der „Puffer Boot“ von RAINS auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt. Die Unternehmen gehen jedoch davon aus, dass die Silhouette zukünftig mehr Inspiration für 3D-gedruckte Schuhdesigns, insbesondere im Bereich der übergroßen Schuhe, bieten wird.
Das französische Luxus- und Modeunternehmen Dior bringt innovative und moderne Schuhmodelle aus dem 3D-Drucker auf die Pariser Fashion Week 2023. Dabei handelt es sich um eine moderne Version des beliebten Männerschuhmodells „Carlo“. Die Schuhe wurden mit dem PBF-3D-Druckverfahren hergestellt.
Die Gewinnerin der Wahl zur Miss Universe Singapur, Christina Yap, nahm mit einem 3D-gedruckten Kostüm an der Miss Universe Wahl in New Orleans teil. Das Kostüm bestand aus 3D-gedruckten Blütenblättern, die Yaps Körper rundum bedeckten. Wir stellen das Kostüm vor.
Auf der Milan Ocean Week wurde mit einem ganz besonderem Projekt auf die Verbesserungspotenziale der weltweiten Modeindustrie in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz hingewiesen. Dafür wurde in einem angesagten Modeviertel in Mailand Pflanzkübel aufgestellt, die mit 3D-Druckern hergestellt wurden und dafür Filament aus recycelten Fischernetzen verwendet haben. Wir stellen das Projekt #OneOceanStreetMilano einmal vor.
Das Unternehmen FCTRY LAb erhält 6 Mio. USD, um seine Ziele für sein Schuh-Prototyping-Labor und Venture-Studio umzusetzen. Das Labor soll eine Brücke zwischen Produktentstehung und Großserienfertigung darstellen und setzt dabei verstärkt auf 3D-Druck. Wir stellen FCTRY LAb vor.