Zusammenfassend lässt sich sagen: Der medizinische 3D-Druck im Bereich der Zahnmedizin ist auf dem Vormarsch und in kaum einem medizinischem Bereich, in dem 3D-Druck bereits zur Anwendung kommt, wird der 3D-Druck die konventionellen Methoden derart revolutionieren wie in der Zahnmedizin.
Im zahnmedizinischen Bereich kommt der 3D-Druck immer stärker zum Einsatz. So wurden beispielsweise bereits Zähne aus Kunstharz und anderen Polymeren mittels 3D-Drucker hergestellt (lesen Sie die News am Ende der Seite). Aber auch Zahnbürsten, die für die Reinigung der Zähne notwendig sind, können mittlerweile mit diesem Druckverfahren hergestellt werden.
Im Bereich der Dentalmedizin gibt es aber noch weitere Tätigkeitsfelder, in denen der 3D-Druck angewandt werden kann. So wird es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft auch Zahnspangen geben, die spezielle Polymere enthalten und nicht nur für die Korrektur der Zahnfehlstellung, sondern auch für die Kariesprophylaxe geeignet sind. Zugleich können Zahnärzte am 3D-Modell Operationen üben und perfektionieren.
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Die Zahnmedizin gehört zu den medizinischen Bereichen, die mit wachsendem, technologischen Fortschritt weitreichende Veränderungen erfahren kann. So auch beim 3D-Druck. Doch scheint die Zahnmedizin noch einen langen Weg vor sich zu haben, die Vorteile der additiven Fertigung schlussendlich im Alltag auch effektiv einsetzen zu können.
Mit dem „Objet260 Dental Selection Printer“ hat Stratasys einen neuen 3D-Drucker für zahnmedizinische Anwendungen entwickelt. Das Gerät fertigt äußerst realistische zahnmedizinische Modelle und soll den 3D-Druck in der Zahnmedizin auf eine neue Stufe katapultieren.
Mit dem ProJet® 3510 DPPro hat 3D Systems einen All-in-One-3D-Drucker für den medizinischen 3D-Druck vorgestellt. Der 3D-Drucker soll weniger Platz in Anspruch nehmen und trotzdem über einen größeren Bauraum aufweisen, als vergleichbare 3D-Drucker der Konkurrenz.
Einem syrischen Soldat wurde in den Kopf geschossen. Er überlebt, doch sein Kiefer war vollständig zertrümmert. Mit Hilfe des 3D-Drucks und einem 3D-Titandrucker konnte dem schwer verletzten Mann sein Kiefer erneuert werden.
Der 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems hat vor einem Monat das Unternehmen Simbionix für 120 Millionen US-Dollar übernommen und konnte diesen Firmenkauf erfolgreich abschließen. Das Wachstum im Bereich ‚medizinischer 3D-Druck‘ konnte sich 3D Systems mit dieser Übernahme sichern.
Die Singapur Universität stellt für Ausbildung und Forschungen innerhalb der Zahnmedizin 1 Million Singapur-Dollar zur Verfügung. Unter anderem sollen auch Entwicklungen des medizinischen 3D-Drucks damit gefördert werden. Die malaysische Universität plant sogar die Entwicklung eines 3D-Druckers zur Herstellung von Gewebe.