
Details zum neuen Druckkopf

Bei der Schmelzschichtung handelt es sich um die gängigste Methode in der additiven Fertigung. Der 3D-Drucker baut das Werkstück schichtweise aus dem schmelzfähigen Kunststoff auf. Der Extruder erhitzt den Kunststoff und trägt ihn in rechtwinkligen Bahnen auf das Werkstück auf. Die Schichten verbinden sich und das Material härtet rasch aus.
Feine Düsen mit einer Düsenbohrung von 0,1 bis 0,4 mm brauchen eine längere Druckzeit, können dafür aber kleinste Details darstellen. Mit hoher Druckgeschwindigkeit wird bei groben Düsen gearbeitet, die einen Durchmesser von 0,5 bis hin zu 2 mm haben. Dabei gehen jedoch Details verloren. Eine Düse, die einen unterschiedlich dicken Kunststofffaden extrudieren kann, sei laut Koch die Lösung. Mit seinem Team forscht er an Möglichkeiten, einen Kunststofffaden bzw. -strang mit unterschiedlichen Durchmessern im Bereich von 0,2 bis hin zu einem Millimeter zu erzeugen.
Koch und sein Team versuchen es mit einer ovalen und einer rechteckigen Düsenöffnung. Das Langloch ist einfach im Aufbau, funktioniert mit den gängigen Extrudern und ist so im Einsatz stabil. Der komplette Extruder oder zumindest die Düse muss drehbar sein. Abhängig von der Winkeleinstellung wird die schmale oder die breite Seite oder eine Zwischenposition gedruckt. Das bringt die erwünschten unterschiedlich dicken Kunststoffbahnen bei konstanter Geschwindigkeit. Große Flächen und kleine Details sind in einem Arbeitsschritt möglich, ohne den 3D-Drucker zu unterbrechen. Das 3D-Druckverfahren wird so deutlich effizienter und schneller.







DE102017012061.7 ist mein Patent, welches genau das schon lange kann.
https://www.geniusthingks.com/Genius_Printers.pdf zeigt einen 6 fach Filamentkopf, könnte auch einen Artikel wert sein.
Habe auch Patente zu Gel Druckern und vor allem Hyperfusion geschrieben, white paper Link: https://www.geniusthingks.com/hyperfusion-intro1.pdf
Hallo Markus,
sehr interessant, danke. Schauen wir uns gerne an.
Grüße,
Marcel