Das Unternehmen Elkem hat in einem von der EU finanzierten Projekt ein neues spezialisiertes Eisen-Silizium-Pulver für den 3D-Druck entwickelt. Dieses Pulver könnte künftig für die Fertigung von Komponenten für Elektromotoren verwendet werden, wie Elkem berichtet. In Zusammenarbeit mit Forschungspartnern und Kunden im Rahmen des SOMA-Projekts (Lightweight solutions for e-mobility by AM for soft magnetic alloys) hat Elkem zusammen mit den Projektpartnern VTT (Koordinator), Siemens, Stellantis und Gemmate Technologies das Pulver für den Einsatz im 3D-Druck entwickelt.

Ein Durchbruch für Elektromotoren

Elektroroller mit 3D-Drucktechnologie im Einsatz in der Stadt
Der innovative Elektroroller, angetrieben durch modernste 3D-gedruckte Motorentechnologie, rollt durch die Straßen der Stadt und bietet eine umweltfreundliche Alternative im urbanen Raum. (Symbolbild)

Das Pulver ist sogenannt weichmagnetisch, was bedeutet, dass es leicht zu magnetisieren und zu entmagnetisieren ist – eine wichtige Eigenschaft für Elektromotoren. Es wurde in einem kleinen Pilot-Atomisierer in Kristiansand am Future Materials, Norwegian Catapult Centre, produziert. Dieses Pulver wurde bereits für die 3D-Druck von Komponenten verwendet, um die Qualität und Herstellung von Demonstrationsgeräten zu evaluieren. Die 3D-Druck- und Teilequalifikation wurde bei VTT in Finnland und Siemens in Deutschland durchgeführt.

Tomi Lindroos von VTT erklärte:

„Dies ist ein Projekt mit Potenzial, die Herstellung von Motorteilen zu verändern. Wir haben erfolgreich ein neues spezialisiertes Pulver mit guter Druckbarkeit auf Basis von Siliziumstahl (mit Zusätzen) geschaffen. 3D-gedruckte Komponenten zeigen verbesserte Duktilität und wettbewerbsfähige magnetische Eigenschaften.“

Anwendungsfall und Markteinführung

Der endgültige Anwendungsfall war die Produktion eines Motors für einen Elektroroller. Dieser Anwendungsfall wurde durch Modellierungen von Gemmate-Technologies und VTT unterstützt, was neuartige Designmöglichkeiten für Elektromotorkomponenten eröffnete.

Jan Ove Odden, Projektleiter bei Elkem, sagte:

„Das Pulver, das im SOMA-Projekt entwickelt wurde, wird nun von Elkem auf den Markt gebracht, um das Produkt für eine zukünftige kommerzielle Produktion zu evaluieren. Das Produkt ist derzeit in kleinen Testmengen verfügbar.“

Da die Welt sich auf nachhaltigere Transportmethoden zubewegt, ist die Elektrifizierung zu einem Schlüsselpriorität für Automobilhersteller, Regierungen und Verbraucher geworden. Elkem, einer der weltweit führenden Anbieter von fortschrittlichen siliziumbasierten Materialien, wird weiterhin siliziumbasierte Produkte in verschiedenen Mobilitäts- und Transportsektoren anbieten. Das dreijährige Projekt, das am 1. Januar 2021 begann, wurde von EIT Raw Materials unterstützt und von der EU mit einem Gesamtbudget von etwas über 5,6 Millionen Euro finanziert.

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