Das deutsche Spezialchemieunternehmen Evonik stellt mit VESTAKEEP iC4800 3DF ein neues PEEK-Material für den 3D-Druck von Implantaten vor. Es verspricht unter anderem verbesserte osteokonduktive Eigenschaften, heißt es vom Hersteller. Wir werfen einen Blick auf das neue PEEK-Filament für die medizinische Anwendung.

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Logo EvonikDas Spezialchemieunternehmen Evonik erweitert laut einer Pressemitteilung mit VESTAKEEP iC4800 3DF sein Portfolio an 3D-druckbaren Biomaterialien für die Medizintechnik. Das osteokonduktive PEEK-Filament wurde für den 3D-Druck von Implantaten entwickelt und soll die Verbindung zwischen Knochen und Implantaten verbessern. Das Hochleistungspolymer kann in gängigen extrusionsbasierten 3D-Druck-Technologien wie Fused Filament Fabrication (FFF) verarbeitet werden.

Produktlinie VESTAKEEP Fusion

VESTAKEEP IC4800 3DF
Das Spezialchemieunternehmen Evonik erweitert seine VESTAKEEP Produktlinie um das neue PEEK-Material VESTAKEEP IC4800 3DF (im Bild: 3D-Druck-Material-Rolle)(Bild © Evonik).

In 2020 hat Evonik VESTAKEEP Fusion eingeführt. Mit VESTAKEEP i4 3DF haben wir im Mai 2020 das weltweit erste PEEK-Filament für den 3D-Druck von Implantaten vorgestellt. Das neue PEEK-Filament ist ein Biomaterial aus der 2020 eingeführten Produktlinie VESTAKEEP Fusion von Evonik. Das Hochleistungspolymer bietet Evonik zufolge hervorragende Biokompatibilität und Biostabilität sowie verbesserte osteokonduktive Eigenschaften.

Das Material erreicht die Ostekonduktivität durch die Verwendung des funktionellen Spezialadditivs biphasisches Calciumphosphat (BCP). Durch den Zusatz wird ein schnelleres Anhaften von Knochenzellen an Implantaten ermöglicht und die Grenze („Osteointegration“) zwischen Knochen und Implantat positiv. Das beschleunigt die Knochenfusion und die Genesung des Patienten.

Details zu VESTAKEEP iC4800 3DF

Das 3D-Druck-Material VESTAKEEP iC4800 3DF wurde für den Einsatz mit FFF-3D-Druck-Technologie entwickelt. Das 1,75 mm dünne naturfarbene PEEK-Filament ist in Rollen zu 250- und 500-Gramm erhältlich. Diese können mit Geräten genutzt werden, die PEEK-Materialien verarbeiten. Verschiedene Tests und Feedback von Kunden bestätigen die sehr gute Verarbeitbarkeit, wie Evonik erklärt. Das VESTAKEEP iC4800 3DF wurde so konzipiert, dass die funktionelle Additive ohne weitere Nachbearbeitungsschritte direkt auf der Oberfläche des 3D-gedruckten Implantats verfügbar sind. Laut Evonik ist das ein Novum für osteointegrative PEEK-Biomaterialien. VESTAKEEP iC4800 wird unter strengem Qualitätsmanagement für Biomaterialien hergestellt.

Marc Knebel, Leiter Medical Systems bei Evonik, sagte:

„Kein anderes Anwendungsfeld zeigt die klassischen Vorteile des 3D-Drucks wie Individualisierung oder Gestaltungsfreiheit mehr als die Medizintechnik. Seit der Produkteinführung des ersten PEEK-Filaments vor gut drei Jahren erweitern wir die Möglichkeiten der modernen Medizintechnik in der individuellen Behandlung von Patienten mittels additiver Fertigung, indem wir ständig neue innovative Biomaterialien entwickeln.“

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