Das in Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen joke Technology wird auf der bevorstehenden formnext 2021 sein Nachbearbeitungssystem ENESKApostprocess vorstellen. Die Bearbeitung erfolgt mit Spezialhandschuhen, die abgedichtet in das Innere des Gehäuses führen. Mit 3D-Druck hergestellte Objekte bleiben so vor schädlichen Stoffen oder Reaktionen geschützt.

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Das deutsche Unternehmen joke Technology wird auf der nächsten formnext sein Gerätesystem ENESKApostprocess vorstellen. Damit werden alle Schritte der Nachbearbeitung unabhängig vom verwendeten Material in einem geschlossenen Arbeitsraum durchgeführt. Der Anwender soll so vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Pulvern, Staub, Spänen oder Funken geschützt bleiben, wie joke Technology dem 3D-grenzenlos Magazin in einer Pressemitteilung erklärt.

Details zur Arbeit mit dem ENESKApostprocess

ENESKApostprocess
ENESKApostprocess von joke Technology (Bild © joke Technology).

Werden 3D-gedruckte Objekte im ENESKApostprocess nachbearbeitet, dann hat der Anwender keinen Atemluftkontakt und keinen Kontakt mit den anfallenden Materialresten. Die Bearbeitung erfolgt mit Spezialhandschuhen, die abgedichtet in das Innere des Gehäuses führen.
Die 3D-gedruckten Objekte können in einem großzügig dimensionierten Arbeitsraum mit unterschiedlichen elektrischen und pneumatischen Werkzeugen bearbeitet werden.

Verschiedene Nachbearbeitungsschritte wie das Abtrennen von der Substratplatte, das Entfernen von Stützstrukturen und Restpulver, das Entgraten, die grobe oder feine Bearbeitung der Oberflächen oder das Finish lassen sich alle in einem Gerät durchführen. Pulver, das die Lunge angreift oder Staub werden während des kompletten Bearbeitungsprozesses abgesaugt und sicher eingesammelt. Auch Explosionen und Verpuffungen, die auftreten können, werden so vermieden.

Weiteres zu joke Technolgy

Das Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT in Aachen und Firmen aus der Industrie verwenden die Arbeitsstation ENESKApostprocess bereits. Der Hersteller kommt zudem auf Anfrage in einem speziell ausgestatteten Vorführfahrzeug zum Unternehmen. Anwender können ihre Werkstücke probeweise gleich vor Ort bearbeiten.

Neben der ENESKApostprocess stellt joke Technology außerdem die erfolgreichen Schleif-, Fräs- und Poliersysteme der ENESKA-Reihe auf der formnext vor: ENESKAmicro und ENESKAsonic – Steuerungen und Antriebe mit den dazu passenden Handstücken und Werkzeugen. Die jüngste Entwicklung aus dieser Reihe ist ENESKAmobile. Das akkubetriebene Polier- und Schleifsystem mit hoher Leistungsfähigkeit wurde für industriell-gewerbliche Anforderungen entwickelt und ist vielfältig einsetzbar. Unabhängig von stationären Geräten lasst sich ENESKAmobile auch an schwer zugänglichen Stellen einsetzen. Am Messestand von joke Technology können Besucher dies ausgiebig testen.

Andere Nachbearbeitungssysteme

Mit Wematter Density 2021 Gen II haben wir im Sommer ein weiteres Nachbearbeitungssystem vorgestellt. Das System aus Schweden arbeitet mit Wasserdruck und soll bis zu 85% der Nachbearbeitungszeit einsparen. Das US-Unternehmen Omegasonics kündigte im Februar 2021 eine neue Ultraschallreinigungstechnologie zur Nachbearbeitung 3D-gedruckter Objekte an. Bis zu 24 Stunden sollen sich damit einsparen lassen. Und auch Sinterit stellte mit der „Powder Handling Station“ ein neues Gerät zur Nachbearbeitung 3D-gedruckter Objekte vor.

Video zum ENESKApostprocess-System

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