Die Nachbearbeitung von mit FDM-3D-Druckern hergestellten Objekten auf industriellem Standard ist ein aufwendiger Prozess. Das US-amerikanische Unternehmen Omegasonics hat dafür jetzt eigenen Ankündigungen zufolge neue Technologien für die schnellere und präzise Reinigung der 3D-Objekte angekündigt. Mit den angekündigten Ultraschallreinigungstechnologien soll die Nachbearbeitung deutlich schneller möglich werden und der Kunde deutlich früher seine gedruckten Objekte erhalten.

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Das Unternehmen Omegasonics aus Simi Valley in Kalifornien hat laut einem Artikel eine aktualisierte Ultraschallreinigungstechnologie angekündigt. Mit dieser Technologie will das Unternehmen schnellere, präzisere 3D-Druck-Objekte ermöglichen. Der 3D-Drucker soll so noch schnellere Ergebnisse bringen. Mit dem PolySmoother haben wir vor Kurzem eine 3D-Druck-Nachbearbeitungslösung vorgestellt, die auf Kickstarter das 45-fache seines Kampagnenziels erreicht hat und nur 100 Euro kostet.

Die Nachbearbeitung

3D-Druck-Objekte reinigen mit Omegasonics
Mit der aktualisierten Technologie von Omegasonics sollen 3D-gedruckte Objekte deutlich schneller gereinigt werden (Bild © Omegasonics).

3D-gedruckte Objekte müssen, frisch aus dem 3D-Drucker kommend, präzise gereinigt und vorbereitet werden. Der arbeitsintensive Prozess erfordert beheizte Umlaufscheiben zum Reinigen der Teile. Bei größeren Teilen kann das bis zu 24 Stunden dauern.

Die Ultraschallreinigungstechnologie von Omegasonics soll dem Hersteller zufolge den Prozess bis zu 24 Stunden kürzer machen. Kunden erhalten ihr 3D-gedrucktes Objekt schneller und ohne Qualitätseinbußen. Das soll durch einen Reinigungsprozess gelingen, der Trägerstrukturmaterialien von ABS, Polycarbonat, Nylon 12 und PCABS entfernen kann.

Ressourcen optimieren

3D-gedruckte Objekte
Omegasonics will noch weitere Einsatzmöglichkeiten für den 3D-Druck von Objekten entwickeln und vorstellen (Bild © Omegasonics).

Der Kunde ist mit dieser neuen Technologie auch in der Lage, sich auf den nächsten Schritt des Herstellungsprozesses zu konzentrieren. Die Ultraschalltechnologie benötigt nur einen Bruchteil der bisherigen Arbeitskosten und erlaubt es dem Anwender, Ressourcen anderweitig zuzuweisen.

Mit weiteren neuen Produktangeboten neben der aktualisierten Ultraschalltechnologie will das Unternehmen lösliche Trägermaterialien von FDM-gefertigten Teilen entfernen und auch hier die Reinigungszeiten deutlich verkürzen. Ebenso sollen dadurch Verformungen verringert werden. Eine thermische Färbestation für thermoplastische 3D-Produkte soll laut Omegasonics die Färbezeiten verkürzen.

Armen Boyajyan, Product Finishing Manager von Stratasys Direct Manufacturing, findet:

„Früher dauerte es einen ganzen Tag, um das Trägermaterial von einigen 3D-Teilen manuell zu entfernen. Jetzt legen wir die Teile einfach in den Ultraschallreiniger und machen etwas anderes, während sie gereinigt werden. Nach drei Stunden haben wir schöne, saubere Teile.“

Über die weitere Entwicklung der von Oomegasonics angekündigten Postprocessing-Technologien berichten wir im 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (hier abonnieren).

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