
Die Nachbearbeitung

3D-gedruckte Objekte müssen, frisch aus dem 3D-Drucker kommend, präzise gereinigt und vorbereitet werden. Der arbeitsintensive Prozess erfordert beheizte Umlaufscheiben zum Reinigen der Teile. Bei größeren Teilen kann das bis zu 24 Stunden dauern.
Die Ultraschallreinigungstechnologie von Omegasonics soll dem Hersteller zufolge den Prozess bis zu 24 Stunden kürzer machen. Kunden erhalten ihr 3D-gedrucktes Objekt schneller und ohne Qualitätseinbußen. Das soll durch einen Reinigungsprozess gelingen, der Trägerstrukturmaterialien von ABS, Polycarbonat, Nylon 12 und PCABS entfernen kann.
Ressourcen optimieren

Der Kunde ist mit dieser neuen Technologie auch in der Lage, sich auf den nächsten Schritt des Herstellungsprozesses zu konzentrieren. Die Ultraschalltechnologie benötigt nur einen Bruchteil der bisherigen Arbeitskosten und erlaubt es dem Anwender, Ressourcen anderweitig zuzuweisen.
Mit weiteren neuen Produktangeboten neben der aktualisierten Ultraschalltechnologie will das Unternehmen lösliche Trägermaterialien von FDM-gefertigten Teilen entfernen und auch hier die Reinigungszeiten deutlich verkürzen. Ebenso sollen dadurch Verformungen verringert werden. Eine thermische Färbestation für thermoplastische 3D-Produkte soll laut Omegasonics die Färbezeiten verkürzen.
Armen Boyajyan, Product Finishing Manager von Stratasys Direct Manufacturing, findet:
„Früher dauerte es einen ganzen Tag, um das Trägermaterial von einigen 3D-Teilen manuell zu entfernen. Jetzt legen wir die Teile einfach in den Ultraschallreiniger und machen etwas anderes, während sie gereinigt werden. Nach drei Stunden haben wir schöne, saubere Teile.“
Über die weitere Entwicklung der von Oomegasonics angekündigten Postprocessing-Technologien berichten wir im 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (hier abonnieren).






