Erst vor knapp einem Jahr kam der Ultimaker 3 auf den Markt, die neueste Version der sehr populären Desktop-3D-Drucker-Serie. Sowohl für den Ultimaker 2+ als auch den Ultimaker 3 bringt das Unternehmen nun weitere Produkte auf den Markt, die wir im Folgenden näher vorstellen.

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Logo UltimakerFans der 3D-Drucker von Ultimaker können sich freuen, denn das Unternehmen veröffentlicht nun noch weitere Produkte, mit denen sowohl der Ultimaker 3 als auch Ultimaker 2+ noch besser arbeiten können.

„Unser Ultimaker 3 hat die Art und Weise verändert, wie Unternehmen und Organisationen Prototypenteile, Kleinproduktion, Werkzeuge, Vorrichtungen und Vorrichtungen herstellen. Mit dem Hinzufügungen von mehreren Materialien, Kits und Zubehör sowie Software-Upgrades können Anwender die Drucker besser skalieren und pflegen und eine gleichbleibende und qualitativ hochwertige Leistung erzielen“, so Paul Heiden, Senior Vice President, Ultimaker Product Management.

Die neuen Produkte im Detail

Ultimaker 3
Vorderansicht des Ultimaker 3 3D-Druckers. (Bild © ultimaker.com)

Als Druckmaterial bietet Ultimaker nun Polypropylen (PP) Filament an. Dieses ist sehr robust, halbflexibel, ermüdungs-, elektro- und chemikalienbeständig. Zugleich entsteht bei dessen Nutzung eine geringe Reibung. Geeignet ist das Material sowohl für die Fertigung von Prototypen als auch für Endanwendungen inklusive elektrischer Komponente und Scharniere. Es verfügt über ein gutes Feuchtigkeits-zu-Gewichts-Verhältnis, besitzt gute Bindungseigenschaften sowie eine glatte Oberfläche. PP wird in einer natürlichen lichtdurchlässigen Farbe angeboten. Die Kosten liegen bei etwa 50 US-Dollar.

Mit den neuen Druckprofilen unterstützt Ultimaker eine umfangreiche Palette von Engineering-Materialien wie beispielsweise TPU 95A, CPE+ und PC. Auch die PVA-Profile wurden aktualisiert. Zugleich gibt es mit der Veröffentlichung von Cura 2.61 zahlreiche Software-Features. Die neueste Version besitzt eine verbesserte Unterstützung der Adhäsionseinstellungen, einfache und schnelle Modell Auto-Arrange-Optionen und unterstützt Meshes.

Des Weiteren stellt Ultimaker für die Druckkerne neue Düsengrößen bereit. Neben den bereits vorhandenen 0,4 mm Druckkernen werden nun auch 0,8 mm große Druckkerne angeboten, sodass der Druck insgesamt schneller abgeschlossen werden kann. Zugleich gibt es auch ein Firmware-Update für den Ultimaker 3. Hier können Nutzer die Drucke direkt am Gerät starten, ohne dass zuvor Cura aufgerufen werden muss.

Auch das Materialänderungsverfahren wurde verbessert: Soll das Material geändert werden, druckt das Gerät automatisch alle Rückstände aus und sorgt so für einen sauberen Druckkern.

Ultimaker 3 Advanced 3D-Printing Kit

Neben den bereits erwähnten Produkten bringt das Unternehmen das Ultimaker 3 Advanced 3D-Printing Kit auf den Markt. Zu diesem Set gehören:

  • Ein vorderes Gehäuse-Add-on, mit dem das Entweichen von Wärme verhindert werden soll und eine konstante Temperatur von 45 Grad Celsius aufrechterhalten wird. Dadurch wird eine langsamere Kühlung, eine gleichmäßige Temperaturverteilung, die Verringerung einer möglichen Schrumpfung sowie der Gefahr von Verzug und Delaminierung erreicht.
  • 25 Haftfolien,
  • Ein Klebeapplikator,
  • Eine weitere Glasplatte, mit der Nutzern möglich ist, sofort einen neuen Druckauftrag zu beginnen, wenn der vorherige fertiggestellt ist. Dadurch muss nicht mehr abgewartet werden, bis das eine Objekt abgekühlt ist und die Platte gereinigt wurde.

Je nach Material, welches Sie für den Druck einsetzen, ist es dringend geraten, ein solches Kit zu erwerben. Beispielsweise erfordert der Einsatz von PP die Verwendung von Klebefolien. Das Kit kann auf der Ultimaker-Webseite für aktuell 119,95 US-Dollar erworben werden. Auch für die Modelle Ultimaker 2+ und 2 Extended wird ein solches Advanced 3D Printing Kit angeboten. Diese sind für etwa 106,80 US-Dollar erhältlich.

Auch in Zukunft wird Ultimaker viel in die Entwicklung neuer Geräte, aber auch des notwendigen Zubehörs investieren. Wir von 3D-grenzenlos werden Sie darüber in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten.

Ultimaker UM2+ Drucker (3D)
  • Druck-Technologie: Fused Filament Fabrication (FFF)
  • Bauvolumen: 223 x 223 x 205 mm
  • Unterstütztes Filament: PLA, ABS, CPE (aller gängigen Hersteller)

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