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Ultimaker stellt neues 3D-Druck-Material und neuentwickelten Druckkopf vor

Ultimaker hat sowohl ein neues 3D-Druck-Material als auch einen neuen Druckkopf auf den Markt gebracht. Das Breakaway Supportmaterial lässt sich leichter entfernen, der neue Druckkopf besitzt eine 0,25 mm Düse, die sehr feine und detailreiche Drucke erlaubt.

Logo UltimakerDer 3D-Druckerhersteller Ultimaker hat ein neues 3D-Druck-Material und einen neuen Druckkopf für den 3D-Drucker Ultimaker 3 und den Ultimaker 3 Extended vorgestellt. Die zwei Produkte sind ab sofort erhältlich. Es handelt sich um das Breakaway Material, welches ein Unterstützungs-Material für den Multi-Extrusions-3D-Druck ist. Es kann auf schnelle einfache Art vom Bauteil gelöst werden und erfordert keine zusätzliche Nachbearbeitung, um ein glattes Finish zu erzielen.

Breakaway Supportmaterial wird entfernt.
Entfernung des Breakaway Support Materials vom 3D-gedruckten Objekt (Bild © Ultimaker).

Details zum neuen Support-Material

Nach Ablösung des überflüssigen Materials beeindruckt das 3D-Bauteil mit einer sehr feinen Oberflächenstruktur. Die Materialentwicklung erfolgte mit dem Ziel, den 3D-Druck ohne Mühe und hohen Aufwand zu gestalten. Ausgelegt wurde Breakaway für die von Ultimaker hergestellten Filamente ABS, PLA, CPE, CPE+ und Nylon, dürfte unserer Ansicht aber sicher auch mit den gleichen Filamenten mit den meisten anderen Herstellern kompatibel sein. Im Oktober präsentierte Ultimaker mit Cura 3.0 die neue Version seiner Slicing-Software.

Vom Supportmaterial befreites Bauteil.
Das vom Breakaway Supportmaterial befreite Bauteil (Bild © Ultimaker).

Breakaway lässt sich kinderleicht ausdrucken und entfernen. Ein Schleifen oder Warten entfällt bei diesem Support-Material. Im Vergleich zu wasserlöslichen PVA-Materialien besitzt es eine geringere Anfälligkeit gegenüber Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit, weshalb es auch eine längere Haltbarkeit bietet. Die Nachbearbeitung wird mit Breakaway nach Angaben von Paul Heiden, dem Senior Vice President Product Management, erheblich beschleunigt. Seinen neuen 3D-Drucker Ultimaker 3 stellte der Hersteller im Oktober 2016 vor, der die Schlucht zwischen Desktop-Druck und industriellen 3D-Druck überbrückt.

Detailansicht des neuen Druckkopfes mit 0,25 mm Düse.
Zwei Modelle des neu entwickelten Druckkopfes, der mit einer 0,25 mm Düse ausgestattet ist (Bild © Ultimaker).

Informationen zum neuen 3D-Druckkopf

Der neue Druckkopf 0,25 mm Print Core AA wurde für den 3D-Druck von dünnwandigen und hochdetaillierten Objekten entwickelt. Geeignet ist er für zahlreiche Anwendungen, bei denen ästhetische Details und Teile wichtig sind, die eine hohe Passgenauigkeit erfordern. Als Beispiele nannte Ultimaker Schrauben und Muttern. Als Anwendungsbereiche wurden Mikrofluidik, Schmuck, Dentalguss oder Architekturmodelle genannt.

Der Print Core AA Druckkopf wurde für die Ultimaker-Materialien ABS, PLA, CPE, Nylon und PP optimiert. Verbunden mit einem Ultimaker 3 oder Ultimaker 3 Extended sind zwei Farben einsetzbar und PVA-Support in Kombination mit einem 0,4 mm BB-Core.

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