Cellink, Hersteller von 3D-Biodruckern und Biotinte, und die schwedische Uppsala Universität haben neuronale Stammzellen ins All geschickt. Die Rakete Maser 14 startete mit den Organismen erfolgreich am Montag und soll wichtige Erkenntnisse für das Leben im Orbit liefern.

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Universität Uppsala und Cellink LogoWie die schwedische Zeitung „Göteborgs Posten“ berichtet, ist am Montagmorgen eine Maser 14 Rakete mit neuronalen Organismen startete, Stammzellen des Göteborger Biotechnologie-Unternehmens Cellink, von der Weltraumbasis in Kiruna gestartet. Kurz nach dem Start verließ der obere Teil die Erdatmosphäre. Weitere 244,8 Kilometer später begann die Rakete ihren freien Fall zurück zur Erde. Nachdem die an Board befindlichen Organismen sechs Minuten der Schwerelosigkeit ausgesetzt waren, landete die gesamte Ladung 15 Minuten später wieder auf der Erde und konnte umgehend untersucht werden. Doch wozu das Ganze?

Der Mensch im Weltraum

Erik Gatenholm, CEO von Cellink, findet es von großes Bedeutung herauszufinden, wie sich Astronauten und Körperfunktionen des Menschen in einer Weltraumumgebung verhalten. Das Unternehmen entwickelt 3D-Drucker für menschliches Gewebe und Biotinte. In diesem Projekt, das gemeinsam mit Forschern der Universität Uppsala entstand, werden Stammzellen im schwerelosen Zustand im Weltraum getestet, die additiv im Labor von Cellink in Göteborg hergestellt wurden. Geleitet wird diese Untersuchung von Uppsala-Professorin Elena Kozlova.

Maser 12 Rakete Start
Der Start der Maser 14 Rakete verlief erfolgreich (Bild © SSC).

Es gibt eine Hypothese, dass sich Zellen im Weltraum schneller teilen, entwickeln und reifen. Das Experiment zur Mikro- und Makrogravitation sollte diese Hypothese überprüfen und untersuchen, wie sich das auf die Genomebene auswirkt. Verantwortlich für den Start war übrigens die Raumfahrtgesellschaft Swedish Space Corporation.

Cellink und die Uppsala Universität arbeiten an einer Entwicklung eines 3D-Systems neuronaler Stammzellen. Dieser Test soll einen Einblick geben, wie Änderungen in der Schwerkraft die Zelleigenschaften beeinflussen. Im Januar dieses Jahres haben wir über einen 3D-Drucker berichtet, der von der NASA und Techshot für Organe für den Einsatz im Weltraum entwickelt wurde. Forscher aus aller Welt beschäftigen sich unter anderem mit der Entwicklung von 3D-Druckern für den Weltraum.

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