Die Familie der Zukunft:

Gemeinnützige Organisation Flam3D aus Belgien stellt mit 30 Partnern 3D-Druck der „family of the future“ vor

Die „family of the future“ ist ein Projekt, das aufzeigen soll, wie sehr der 3D-Druck unseren Alltag beeinflusst und noch beeinflussen kann. Es wird durch 90 3D-gedruckte Objekte geführt und dabei 15 3D-Drucktechnologien vorgestellt. Auch neue Erfindungen entstanden im Zuge des Projekts, das zuletzt auch auf der formnext 2017 zu sehen war und erstmals auf der Prototyping 2017 vorgestellt wurde.

Die „family of the future“ (deutsch: „Familie der Zukunft“) ist ein konzeptuelles Projekt zur additiven Fertigung, erstellt von rund 30 3D-Druckereien. Der Vater, die Mutter und das Kind stammen alle aus dem 3D-Drucker und demonstrieren die Kraft der Zusammenarbeit und der Mitgestaltung. Sie wecken die Vorstellungskraft des Publikums darüber, was mit dem 3D-Druck alles möglich ist. Die drei „Familienmitglieder“ zeigen 15 verschiedene 3D-Drucktechniken und über 90 3D-gedruckte Teile, von der gedruckten Elektronik bis hin zu Metallen und Keramiken.

„Die Familie der Zukunft beweist, dass sinnvolle Anwendungen für den Erfolg der 3D-Drucktechnologie unerlässlich sind. Und das, trotz der utopischen Behauptungen der additiven Fertigungsindustrie, dass 3D-Druck nicht so erfolgreich sei wie erwartet“, meint Fried Vancraen, Gründer und CEO von Materialise und federführender Partner des Projekts. „Wir haben wegen der Technologie in die Technologie investiert. Das ist der falsche Ansatz „, sagte der CEO von Materialise im Namen der flämischen 3D-Drucklandschaft. Es macht mehr Sinn, wenn die Industrie einen Unterschied macht, statt sich nur auf Technologien zu konzentrieren, die leicht kopiert werden können.“

Die Familie der Zukunft spiegelt die hochmoderne Kleinfamilie wider. Sie zeigt, wie weit sinnvolle Anwendungen gehen können. Information und Inspiration sind entscheidend. Der 3D-Druck ist nicht mehr rein technologisch, sondern wirkungsvoll und vertraut. Die Figuren im Mannequin-Stil bestehen aus einfachen Carbonrohren, die durch eine Reihe von 3D-gedruckten Verbindungsstücken miteinander verbunden sind und mit einer Reihe von 3D-gedruckten Prothesen, Modeaccessoires und medizinischen Geräten ausgestattet sind. Die Botschaft ist klar: Der 3D-Druck hat die Fähigkeit, alle Facetten des Lebens zu beeinflussen, ob nun persönlich oder professionell.

Abgesehen von der Darstellung der Wirkung des 3D-Drucks auf unseren Alltag, hat das Projekt auch zu neuen Produkten geführt. Unter anderem wurden eine neue Uhr und eine Brille entworfen.

„Trotz all dem Hype ist der 3D-Druck für viele Unternehmen noch relativ unbekannt und verpasst dadurch Chancen“, erklärt Kris Binon, Generaldirektor von Flam3D. „Vielleicht weil die Bezeichnung ‚3D-Druck‘ etwas irreführend ist? Mindestens 15 verschiedene Techniken des 3D-Drucks existieren bereits.“

Das von der flämischen 3D-Druckerei Flam3D geleitete Konzeptprojekt stellt die gemeinsamen Anstrengungen von 30 führenden Unternehmen und Forschungsinstituten in der belgischen 3D-Drucklandschaft dar: 3iD, AMT-Titastar, Aqtor !, Arteveldehogeschool, Bodycote HIP nv, CADskills, Centexbel, DeltaRocket, DSM Somos, ESMA, Formando, GC Europa, Howest, KU Löwen, LCV, Materialise, Raytech, Renishaw, Ricoh, RS Print, Seido Systems, Sirris, Tenco DDM, Thomas More, Twikit, UGent, UHasselt IMO-IMOMEC, Velleman, VUB und Vives.

Einen Auftritt in Deutschland hatte die Familie der Zukunft auf der formnext 2017 am Stand von Flam3D. Jetzt ist das Projekt ein Jahr lang zu Technologie-Events, Handelsmessen und Schulen unterwegs, um das Wissen über den 3D-Druck zu verbreiten. Wir halten Sie auf dem Laufenden (Newsletter abonnieren).

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