Das auf 3D-Druck spezialisierte Unternehmen Relativity Space arbeitet derzeit an seiner ersten eigenen Rakete, der Terran 1, die nahezu komplett mit einem riesigen 3D-Drucker entstehen soll. Der selbst entwickelte Stargate-3D-Drucker, nach jetzigem Stand der wohl größte Metall-3D-Drucker der Welt, sollen die Raketen deutlich kürzer und günstiger herstellen als konventionelle Verfahren. Und zwar in nur 60 Tagen.

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Relativity Space LogoRelativity Space arbeitet schon seit längerem an Stargate – dem größten 3D-Metalldrucker der Welt. Das Unternehmen möchte laut einer Pressemitteilung mit Hilfe von 3D-Druck Raketen drucken, die bis zu einer Tonne Nutzlast ins All bringen können und bei der Herstellung Zeit und Kosten gegenüber bisherigen Fertigungsverfahren einsparen.

Für Relativity Space ist die 3D-Drucktechnologie eine große Hilfe bei der Herstellung neuer Raketen und Raketendesigns. Früher dauerte es bis zu 18 Monate, eine neue Rakete zu bauen. Es werden 100.000 Komponenten aus verschiedensten Lieferketten verwendet. Relativity Space möchte mit 3D-Druck die Vorlaufzeit auf zwei Monate verkürzen, um bessere Designs zu erhalten und maßgeschneiderte Raketen zu entwickeln.

Relativity Space möchte außerdem den Entwurfs- und Konstruktionsprozess so weit wie möglich automatisieren. Bei der Arbeit mit dem Stargate-3D-Drucker werden Rohdaten mit dem idealisierten Komponentendesign verglichen. Neuronale Netze sollen so trainiert werden, um die Fehlerrate möglichst gering zu halten. Den Stargate-3D-Drucker haben wir erstmals hier vorgestellt.

Metall-3D-Drucker Stargate von Relativity Space
Der Metall-3D-Drucker Stargate von Relativity Space zählt zu den größten Metalldruckern der Welt (Bild © Relativity Space).

Zuerst schmelzt das 3D-Drucksystem eine riesige Aluminiumdrahtspule während sie durch den Gerätekopf läuft. Das Metall wird dann in Schichten auf der Oberfläche abgelagert, welche mit einem konstanten Gasstrom von der Armspitze gehalten wird.

Terran 1-Rakete soll 2021 starten

Die erste Rakete von Relativity Space, die Terran 1, soll ihren ersten Testflug 2021 starten. Viele Unternehmen wollen bald Satelliten ins All schicken. Da ist eine kleine Trägerrakete wie die Terran 1 sicher von Nutzen. Eine gesamte Rakete in 3D zu drucken könnte aber eine finanzielle Herausforderung werden, da das 3D-Drucken von massiven Metallbehältern langsam und teurer ist als die herkömmliche Herstellung. Doch Relativity Space bleibt zuversichtlich. Vier Unternehmen haben bereits Verträge mit Relativity Space, um diese beim Start zu unterstützen.

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