
Cazza ist ein recht junges Unternehmen, hat aber bereits erhebliche Fortschritte zu verzeichnen, mit denen sie ein ehrgeiziges Ziel verfolgen – den Bau von vollständig mit dem 3D-Drucker errichteten „Smart-Citys“ auf der ganzen Welt. Der Cazza CEO Chris Kelsey ist gerade einmal 19 Jahre alt, hat aber bereits mit 17 Jahren das Unternehmen Appsitude aufgebaut, welches damals einen Jahresumsatz von 10 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Dieses Unternehmen hat er mittlerweile verkauft. Gemeinsam mit dem COO des Unternehmens, Fernando De Los Rios, der früher bei Ernst & Young tätig war, möchte er mit Cazza Technologies erreichen, Häuser schneller, kostengünstiger und auch umweltfreundlicher zu errichten. In den letzten beiden Jahren haben sie deshalb weltweit mit über 50 renommierten Ingenieuren zusammengearbeitet.
Ein Haus zu drucken dauert 10 Tage
Mit diesen haben sie eine Technologie entwickelt, die in der Lage ist, innerhalb von gerade einmal 24 Stunden den Rohbau eines 100 Quadratmeter großen Betonhauses zu erstellen. Für ein 1.000 Quadratmeter großes Haus benötigt diese Technologie 10 Tage, wenn nur ein 3D-Drucker verwendet wird. Beim Einsatz mehrere 3D-Drucker sind die Fertigungszeiten natürlich noch kürzer.
Größere Häuser können viel schneller errichtet werden, sobald mehrere der riesigen Roboter 3D-Drucker zusammenarbeiten. Dafür hat Cazza eine Software entwickelt, um sowohl die Maschinen aufeinander abzustimmen und zu steuern. Der gesamte Prozess ist nahezu vollständig automatisiert, nur die Stahlbewehrung muss manuell eingefügt werden, während das Betondruckmaterial Schicht für Schicht gelegt wird. Da die Maschinen tragbar sind, werden für ihre Einrichtung auf der Baustelle gerade einmal 30 Minuten benötigt.
Produktionskosten um 90 Prozent reduziert
Das neue Produktionsverfahren reduziert die Baukosten erheblich, sorgt praktisch für keine Materialverschwendung mehr und geht mit einer deutlich geringeren Wasser- und Luftverschmutzung einher. Allein die Arbeits- und Materialkosten reduzieren sich um bis zu 90 Prozent.
Cazza ist bereits mit mehreren Firmen Partnerschaften eingegangen, die die neue Baumethode nutzen möchten. Im nächsten Monat wird Cazza damit beginnen, die Technologie Baufirmen, Immobilienmaklern und Regierungen vorzustellen (wir halten im Newsletter auf dem Laufenden..). Derzeit ist die Nachfrage aber bereits so groß, das weitere Produktionsstätten für die Herstellung der riesigen 3D-Drucker eröffnet wurden, berichtet „3ders“.
Selbstentwickelter Baustoff ist zehnmal stärker als konventionelle Baustoffe
Zugleich hat Cazza Construction Technologies auch einen neuen Baustoff entwickelt, der zehnmal stärker als bisher verwendeten Standardmaterialien sein soll. Ziel des Unternehmens ist es, die Folgen der Immobilienkrise deutlich abzumindern, indem es kostengünstige und trotzdem robuste, langlebige und vor allem auch sichere Häuser mit dem 3D-Drucker errichten lässt. Diese sollen auch gegen Naturkatastrophen resistent sein. Sobald Cazza neue Informationen über die eingesetzte Technologie veröffentlicht, können Sie dies in unserem 3D-grenzenlos-Newsletter nachlesen.








Hi,
We ask to have the image of the machine removed as that photo is actually from Apis-Cor technology, not ours (Cazza).
Thank you!
Hi Christopher,
thank you. We removed the image. Didn’t know it wasn’t yours.
Best,
Marcel