Das chinesische Unternehmen WinSun ist bekannt für seine Gebäude aus dem 3D-Drucker. Das neueste Projekt soll die umstrittene Mauer für Trump werden, geht es nach dem Firmengründer. Diese soll mit der 3D-Drucktechnologie schneller und kostengünstiger gebaut werden.

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Logo WinSunDas Unternehmen WinSun ist im Besitz eines 3D-Druckers, mit einer Länge von 40 Metern, 10 Meter Breite und 6,6 Meter Höhe zu den großformatigen 3D-Druckern zählt. Mit dem WinSun 3D-Drucker sollen komplizierte und traditionelle Architekturen hergestellt werden können. Nur etwa hundert Mitarbeiter haben Zugang und sind in seiner Bedienung geschult. Sein Konzept scheint aufzugehen, da der Gründer Ma Yihe schon einige Patente aufzuweisen hat.

Gefertigt werden die internationalen Kundenwünsche in seiner chinesischen Fabrik und danach in Einzelteilen versandt. Ganz dem Prinzip von einem Fertighaus. Die offizielle Begründung lautet, mit dem Zusammenstecken der Bauteile vor Ort lassen sich Baulärm und Dreck vermeiden. Leider machen die Transportkosten diesen Vorteile wieder wett.

Die 3D-Druckmaterialien sollen laut Yihe aus recyceltem Material bestehen.

„Wir können neue Verbundwerkstoffe schaffen, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch verbesserte Eigenschaften haben. Die hohe Plastizität unseres speziellen glasfaserverstärkten Betons bietet zum Beispiel eine gute anti- seismic und Wind- Beständigkeit „

Das erklärt Ma Yihe jüngst in einem Interview. Wie die meisten 3D-Drucktechnologien in der Gebäudefertigung ist auch sein Unternehmen in der Lage kostengünstiger und schneller zu produzieren. Kritik gab es am Aussehen der Gebäude, das soll zukünftig jedoch verbessert werden, durch einen sogenannten „Zauberstein“. Was Yihe damit meinte, lies er offen. Um herauszufinden, wie komfortabel es ist, in solch einem 3D-gedruckte Gebäude zu leben, sind einige Mitarbeiter umgezogen und testen aktuell eines der höchsten Gebäude, das mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.

Fassade 3d-gedruckt
Der Stein, der die Fassaden schöner werden lässt (Bild © WinSUn).

Ob das nun ein offizielles Angebot war, für Trump eine Mauer zu drucken, oder eine Wunschvorstellung um den eigenen Leistungen einen wettbewerberüberdurchschnittlichen Rahmen zu geben, ist nicht ganz klar. Auch welche Mauer es sein soll, die Grenzmauer zu Mexiko oder eine in Trump’s privatem Garten ist nicht sicher! 🙂

Yihe will seine geheim anmutende 3D-Drucktechnologie und die dafür verwendeten Materialien lizenzieren lassen, um in Zukunft noch mehr Gebäudetypen drucken zu können. Der Umfang seiner Produktangebote wächst stetig. Häuser, Villen, Mauern, Hinterhöfe und Möbel, all das kann WinSun anbieten. Bleiben Sie mit unserem 3D-Drucker-Newsletter auf dem Laufenden.

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