ROSATOM LogoDer MeltMaster-3D-550 arbeitet mit Metallpulvern aus Kupfer, Aluminium, Eisen und Titan. Technisch ausgestattet ist der 3D-Drucker mit einem 1000 Watt Laser sowie einem dreiachsigen optischen Scansystem. Die Druckgeschwindigkeit beläuft sich auf 15 bis 70 Kubikzentimeter pro Stunde. Der MeltMaster-3D-550 verwendet das SLM-Verfahren. Das Gerät und seine Software sind eine komplett russische Entwicklung. Nach Ansicht des Forschers Grant Christopher vom King’s College in London handelt es sich um ein sehr interessantes Projekt.

ROSATOM stellte vor kurzem seinen ersten 3D-Metalldrucker vor, der die Bezeichnung MeltMaster-3D-550 trägt.
ROSATOM stellte vor kurzem seinen ersten 3D-Metalldrucker vor, der die Bezeichnung MeltMaster-3D-550 trägt. (Bild: © ROSATOM)

Vorteil und Risiken

ROSATOM plant, das innovative Projekt für die Nutzung im Rahmen der Gewinnung von Atomkraft einzusetzen. Im ersten Quartal 2017 sollen die ersten Produkte mit den gewünschten Eigenschaften gedruckt werden. Wie der stellvertretende CEO von JSC „Science and Innovation“, Alexej Dub, berichtet werde es sich dabei um relativ kleine Produkte handeln, weil erst noch erforscht werden muss, wie sich die gedruckten Objekte in der realen Welt und unter Bestrahlung verhalten. Der 3D-Druck größerer Produkte erscheint seinen Angaben zufolge aktuell zu riskant.

MeltMaster-3D-550 in Aktion.
Mitarbeiter und Messebesucher am MeltMaster-3D-550. (Bild: © 3ders.org)

Durch den Einsatz des 3D-Druckers lässt sich ein hoher Müllanteil während des Drucks vermeiden und die so genannte „Yield Ratio“ (deutsch Ertragsverhältnisvon 20 Prozent auf 90 Prozent steigern. Komplizierte Arbeitsabläufe werden vereinfacht, die Fertigung eines Prototypen dauert nach Erstellung des Designs nur wenige Tage.

Kosten für den MeltMaster-3D-550

Der ROSATOM 3D-Metalldrucker kostet umgerechnet 420.000 Euro und liegt damit 50 Prozent unter den Kosten für einen importierten 3D-Drucker. Ausländische 3D-Drucker könnten Firmenangaben zufolge im Gegensatz zu ihrem Modell nicht garantieren, dass Prototypen auch in der realen Welt funktionieren. Bisher hat ROSATOM eine Roadmap und Strategie für die Additivtechnologie in der Atomindustrie entwickelt.

ROSATOM investiert derzeit auch in die Entwicklung kohlenstoffbasierter 3D-Drucker und in Drucker, die mit Verbundwerkstoffen arbeiten. Angedacht sei später unter Umständen auch, in Drucker für Biokomponenten zu investieren.

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Kommentar(e) zum Beitrag
  1. Das ist wirklich ein cooles Projekt! Ich finde, dass jedes Land der Entwicklung neuer Technologien beitragen und die den Anderen weitergeben muss

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