
Der 3D-Drucker verfügt über ein Bauvolumen von 9 x 4,5 x 2,8 Metern und ist mit einem Extrusionsdruckkopf ausgestattet, der in alle Richtungen bewegt werden kann. Dieser Druckkopf wird an einem Betonmischer und einer Pumpe befestigt. Die Entwicklung des 3D-Druckers kostete etwa 650.000 Euro.

Selbstverständlich wurde der FDM 3D-Drucker umfassend getestet. Dafür war die Forschungsgruppe unter der Leitung von Professor Theo Salet zuständig. Mittlerweile wurde die Technologie weiterentwickelt und kann nun zum Einsatz kommen.

Nun sei es Zeit für den nächsten Schritt, so Professor Salet: „Wir untersuchen gleichzeitig den 3D-Druck mehrerer Betonarten und betten auch Sensoren und andere Hardware in das Material ein. Dadurch wird es möglich, 3D-gedruckte Strukturen in das Internet der Dinge zu integrieren.“
Mit dem 3D-Druckbetonhaus geht die TU Eindhoven nun den nächsten Schritt. Bereits zu Beginn des Jahres haben die Stadt Eindhoven und die TU eine Absichtserklärung unterschrieben, um den Bau zu ermöglichen. Bislang wurde noch kein genauer Ort für das Projekt festgelegt, aber dies wird in naher Zukunft geschehen.
In der Niederlande gibt es schon zahlreiche weitere 3D-Druck-Projekte für Bauwerke. So entstehen in Amsterdam eine Brücke mit einem 3D-Drucker und ein ganzes Haus, das bereits von Barack Obama besucht wurde. Weitere Beispiele finden sich auf unsere Themenseite „3D-Druck im Hausbau„. Sobald es neue Informationen zum Thema gibt, wird 3D-grenzenlos im Newsletter darüber berichten.
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