
Algorithmus für Einsatz in der Filmwirtschaft oder der Medizintechnik
Professor Philipp Urban entwickelte hierbei mit seinen Mitarbeitern Alan Brunton, Can Ates Arikan und Tejas Madan Tanksale einen Algorithmus. Der Algorithmus lässt sich in Vollfarben, Transparenzen und Transluzenzen nicht nur realisieren, sondern auch kombinieren. Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten eröffnen sich hier, wie in der Filmwirtschaft und in der Medizintechnik. Gezeigt wird in dem Paper von Urban auch, wie mithilfe transluzenter Materialien, etwa Haut, realistisch nachgebildet werden kann.

Die digitalen 3D-Modelle lassen sich mit normalen 3D-Modellierungswerkzeugen gestalten und in Standard-Dateiformaten auch für die Weiterverarbeitung mit einem 3D-Drucker speichern. Das Kopieren von Objekten aus unterschiedlichen 3D-Druckmaterialien ist ebenfalls realisierbar. Die Technologie steht im 3D-Druckertreiber Cuttlefish zur Verfügung und wird bereits intensiv von Kunden des Fraunhofer IGD eingesetzt. Der Cuttlefish Treiber war auch im Einsatz, als Mediamarkt in Ingolstadt 3D-Selfies mit der Software CAPPS.IT angeboten hatte.
Optimierung von texturierten 3D-Modellen

Im zweiten Paper „Box Cutter: Atlas Refinement for Efficient Packing via Void Elimination“ wird eine Methode zur Optimierung von texturierten 3D-Modellen beschrieben, bei dem Dr. Max Limper und seine Kollegen Nicholas Vining und Alla Sheffer von der University of British Columbia UBC zeigen, wie die Software Box Cutter arbeitet. Box Cutter kann Oberflächen von 3D-Modellen mit höheren Detailgrad darstellen, ohne mehr Speicherkapazität zu beanspruchen. Vorstellbare Anwendungsgebiete seien 3D-Visualisierungen, VR-Anwendungen, Computerspiele und 3D-Darstellungen im Browser. Die Einsatzmöglichkeiten von 3D-Modellen erweitern sich wegen der verkürzten Ladezeit erheblich.
Neben den zwei Publikationen wurde das Poster „Automated Acquisition and Real-time Rendering of Spatially Varying Optical Material Behavior“ zugelassen. Hier zeigen Martin Ritz und Pedro Santos eine neue vollautomatische Methode zur physikalisch realistischen Erfassung und Darstellung von optischem Materialverhalten. Entsprechend der Lichteinfallsrichtung unterscheiden sich Objektoberflächen massiv und bedeutet bisher eine erhebliche Herausforderung bei der Produktion realistischer 3D-Modelle.
Mit der neuen Methode wird in Echtzeit gerendert, was zur Einsparung beim Speicherbedarf führt. Die erfassten Daten können auf beliebige 3D-Modelle übertragen werden. Als Anwendungsbereich wurde die Automobilbranche genannt, bei der verschiedene Materialien der Innenausstattung vor der Produktion eines Prototypen virtuell unter realistischer Beleuchtung geprüft werden können.
Networking-Event am 15. August 2018

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