Zeitweise war es ruhig geworden um Peachy Printer. Jetzt folgte die Ankündigung der „kleinste 3D-Drucker der Welt“ kann als Bausatz vorbestellt werden. Ab 100 US-Dollar ist der Mini-3D-Drucker-Bausatz erhältlich.

Logo Peachy PrinterNeues zum Peachy Printer: Der als „kleinster 3D-Drucker der Welt“ beworbene Peachy Printer kann ab sofort als Bausatz für 100 US-Dollar vorbestellt werden. Alternativ ist eine Vorbestellung des komplett montierten Peachy Printer Pro für 1.000 US-Dollar möglich. Beide Photolithografie 3D-Drucker sollen ab Juli 2015 an die Kunden ausgeliefert werden.

Der Erfinder des Peachy Printers konnte auf Kickstarter erfolgreich 650.000 US-Dollar einsammeln und übertraf damit sein Ziel von 50.000 US-Dollar in einem erheblichen Umfang. Rylan Grayson kann mit dem Kapital nun 4000 Drucker-Bausätze herstellen – ein beeindruckender Erfolg für ein 3D-Drucker-StartUp und seine erste Produktion.

Peachy Printer
Der Peachy Printer wirbt als „kleinster 3D-Drucker der Welt“ (Screenshot © YouTube; User: Peachy Printer).

Der Versand der 3D-Drucker, ob als Bausatz oder fertig montiert, erfolgt nach der Höhe des zur Verfügung gestellten Spendenbeitrags der Unterstützer, wie bei Crowdfunding-Kampagnen üblich. Die Unterstützer mit der höchsten Spende erhalten ihren Peachy-3D-Drucker als erstes. Nachdem alle Unterstützer ihr Gerät erhalten haben, beginnt die Auslieferung der Vorbestellungen. Einige Schwächen des Peachy Printer konnten mit Hilfe der Betatester behoben werden, wodurch das Gerät nun besser drucken soll als zuvor (wir berichteten..)

Die Technik des Peachy 3D-Druckers ist sehr einfach. Im Gegensatz zu anderen Flüssigharz 3D-Druckern verwendet das Modell keine Bauplatte. Der Preis für den Selbstbausatz des 3D-Druckers liegt bei 100 US-Dollar. Nur der Container für die Flüssigkeit und das Montagesystem müssen nicht zusammengebaut werden. Basierend auf einer Montageanleitung soll der Zusammenbau relativ einfach zu bewerkstelligen sein. Das Fertigmodell verfügt über Komponenten in höherer Qualität und resultiert aus dem starken Preisunterschied zum Selbstbausatz.

Auf der US-Crowdfunding-Plattform Kickstarter konnten bereits viele Geräte rund um den 3D-Druck beeindruckende Erfolge verbuchen, wie zum Beispiel der Micro 3D, der in wenigen Tagen mehr als 1,5 Millionen US-Dollar einsammelte. Auf wir von 3D-grenzenlos gehören zu den Unterstützern und bekommen in Kürze das erste Gerät für Testzwecke zur Verfügung gestellt.

 

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