
Details zur Zusammenarbeit

Wiggs und ihr Team erkannten das Paddel früh als ein wichtiges Element ihrer Ausrüstung, das ihre Leistung noch verbessern kann. Das Paddel war zum damaligen Zeitpunkt nicht an die Bedürfnisse von Parakanufahrern angepasst und stand nur in einem einheitlichen Grunddesign für alle zur Verfügung. Das MTC wurde auf Wiggs aufmerksam, als sie eines Tages mit den Lehrlingen der Einrichtung über die Bewältigung von Herausforderungen und das Erreichen von Zielen sprach. Das MTC beschloss, Wiggs bei der Entwicklung und Herstellung eines Paddels, das für ihre Fähigkeiten am besten geeignet ist, zu helfen. Das British Canoeing stimmte diesem Vorhaben zu und gemeinsam mit den Materialspezialisten des NCCs sollte ein neues Paddel entstehen, mit dem Wiggs mehr Kraft und Leistung generiert.
Um das zu erreichen, arbeiteten die Ingenieure mit Wiggs und ihren Trainern bei British Canoeing an aktuellen Abmessungen und Eigenschaften der Ausrüstung und erfassten ihre Ergonomie und individuelle Technik, um Geschwindigkeit und Kraft durch das Wasser zu erzeugen. Ein Strömungssimulationsmodell unter Verwendung eines digitalen Zwillings des alten Paddels half den Ingenieuren, das neue Design des mit dem NCC entwickelten Karbonfaserpaddels zu unterstützen.
Richtiges Material und Design für das Paddel
Das NCC führte eine Überprüfung des von Wiggs verwendeten Paddels durch und arbeitete an einer Verbesserung des Kohlefaserkörpers des Paddels. Mit einer digitalen Simulierung des Paddels testete das NCC, ob die gewählten Laminierungsmaterialien und das gewählte Designkonzept den im Wasser einwirkenden Kräften standhalten. Anschließend entstand eine modulare mehrteilige Form, um Paddel mit verschiedenen Winkeln herzustellen. Ziel war es, das richtige Paddel für Wiggs zu finden. In Tokio verwendete sie eines mit einem leichten, maßgeschneiderten Griff und ein mehr als 150% steiferes Paddel mit einem verbesserten Winkel beim Eintritt ins Wasser, um Emmas Leistungsabgabe zu maximieren.
Auch andere Teilnehmer profitierten in diesem Jahr von der additiven Fertigung bei Olympia. Der Profi-Paratriathlet Joe Townsend startete mit optimierten Rennradhandgriffen aus dem 3D-Drucker. Das australische Segelteam setzte bei seiner Ruderblattaufhängung auf eine 3D-gedruckte Variante. Verpassen Sie mit einem Abonnement unseres Newsletters keine weiteren Neuigkeiten zum 3D-Druck.







