Cherry Print
Der Cherry Print, ein 3D-Drucker, der nicht mehr als 60 Euro gekostet hat (Foto: © Instructables.com)

Vor allem Jugendliche können heute von neuen aufstrebenden Technologien profitieren und es ist vor allem die Etablierung von 3D-Druckern in unseren Haushalten, die dafür sorgen, dass immer mehr junge Menschen neue Dinge erfinden. Auch hier bei uns in Deutschland haben viele junge Leute sich zu Gemeinschaften zusammengefunden, die mit 3D-Druckern unser tägliches Leben bereichern wollen. Doch auch einzelne Hobby-Maker haben es zu etwas in diesem Bereich gebracht.

So wie der 16-jährige Johannes Rostek, der seinen selbstgebauten Cherry Print 3D-Drucker, oder auch Vulcuman, auf der Internetplattform „Instructables“ präsentiert hat. Der Drucker wurde nicht nur für sage und schreibe 60 Euro gebaut, er sieht auch noch sehr professionell aus. Mit dem „günstigsten Motor dieses Planeten“, einem 28Byj-48, den es bei eBay schon für 5 Euro gibt, und einem all-in-on-Extruder hat der Schüler und Bastler seinen 3D-Drucker zusammengebaut. Und das in nur einer Nacht.

Rostek hat den Drucker gebaut um allen Jugendlichen zu zeigen, dass es nicht teuer sein muss einen 3D-Drucker zu bauen. Dank der rasanten Entwicklung von 3D-Druckern und den Projekten von unzähligen Technikern und anderen Hobby-Makern, haben es Menschen heute nicht mehr schwer sich ein solch futuristisches Gerät selbst zu bauen.

Mit SketchUp hat der Junge seinen 3D-Drucker zunächst entworfen um bestimmen zu können, wie viel Material er im Internet würde besorgen müssen und wie viele Aluminiumplatten er benötigen würde. Auch wenn es zeitaufwendig war die nötigen Teile zu bekommen und sie anzupassen, so hat das entscheidende Zusammenbauen nicht viel Zeit in Anspruch genommen. Zudem hatte der Jugendliche sich schon vor einem Jahr seinen eigenen Repstrap gebaut; etwas Erfahrung hatte er also schon.

Cherry Print
Eine wichtige elektronische Komponente des Cherry Print (Foto: © 3dprint.com)

Weitere wichtige 3D-Druckkomponente hat Rostek bei Thingiverse erstattet und nicht mehr als 44 Euro ausgeben müssen. Folgt man den Anweisungen zum Bau des Cherry Print 3D-Druckers, dann erhält man am Ende den wohl günstigsten Drucker der Welt, der nicht nur Mini-Objekte herstellen kann.

Unterstützt Rostek hier und erfahrt noch heute, wie man den Cherry 3D-Drucker baut. Hinterlasst auch eure Kommentare dazu oder diskutiert mit uns auf unserer Facebook-Seite.

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