Allied Dimensions:

Spanisches Startup bringt neuen 3D-Schnelldrucker LSBP auf dem Markt

Ein spanischer Hersteller namens Allied Dimensions ist noch nicht so lange dabei, doch präsentiert es heute mit dem neuen 3D-Drucker LSBP zwei Extreme in nur einem einzigen Gerät, für mehr „Freiheit beim Design“.

Größer gleich besser? Nun, das kommt immer darauf an, was man betrachtet. Wenn es um 3D-Drucker geht kann es meistens sein, dass schon kleine Gerät hervorragende Druckqualität aufweisen können – die Größe ist somit nicht entscheidend. Doch können sie auch deshalb schneller 3D-Objekte anfertigen? Für ein spanisches Startup-Unternehmen ist „größer“ und „schneller“ gleich in einem neuen Gerät zu finden.

LSBP
Nicht besonders handlich, aber dafür um so funktionstüchtiger (Foto: © allieddimensions.com)

Jere Hiltunen ist nicht nur Gründer einer neuen Firma namens Allied Dimensions, sondern auch davon überzeugt, dass sein neuer 3D-Drucker sowohl Größe als auch Schnelligkeit miteinander zu einem Top-Gerät vereinen kann. Der Name beweist es: Large Scale Batch Printer (LSBP) heißt der Drucker, der laut den Ansagen der Homepage sechs mal schneller drucken kann, als die Konkurrenz.

Der Drucker ist dabei, wie die Bilder es zeigen, ziemlich groß, mit einem sehr stabilen Rahmen ausgestattet und dabei an die 80 Kilogramm schwer – nicht besonders handlich, aber dafür um so schnell. Mit der Funktionalität der Extruder-Köpfe kann nämlich entweder in Windeseile ein großes Objekt oder mehrere auf einmal hergestellt werden. Auch können beispielsweise sechs verschiedene Materialien angewendet werden, die mit sechs Extrudern das gewünschte Objekt von bis zu einem Kilogramm Gewicht erzeugen können.

LSBP Allied Dimensions
Bis zu sechs Objekte können dank der flexiblen Extruder gleichzeitig hergestellt werden (Foto: © allieddimensions.com)

Flexibel auswechselbar sind die Extruder auch, da sie nicht, wie bei anderen 3D-Druckern mit Schrauben, sondern mit Klammern befestigt werden. Noch dazu werden open-source Firmwaren benutzt, die es möglich machen das Gerät zu erweitern ohne dabei auf die Hilfe eines Technikers angewiesen sein zu müssen. 14 Monate hat Hiltunen für seinen LSBP-3D-Drucker gebraucht. Die Kosten belaufen sich dabei auf stolze 12000 Euro. Einschließlich Gerät erhält man auch zwei weitere flexible Extruder. Der LSBP wird mit Sicherheit nicht das letzte Gerät des spanischen Herstellers bleiben. Auch CNC-Maschinen und Laserschneider sind mittlerweile in Planung.

Was sagt ihr dazu? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

Hilf uns Dinge zu verbessern. Bewerte den Artikel:

1 0

Anzeige

3D-Drucker-Newsletter – kostenlos anmelden:

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.