Das Softwareunternehmen KikaiLabs aus Buenos Aires hat seinen neuen 3D-Drucker „M11“ vorgestellt. Neben einem neuen Design möchte der argentinische Hersteller vor allem mit einem neuen System namens „Filament-Detection“ punkten. Wir haben uns den 3D-Drucker einmal genauer angesehen.

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Logo KikaiLabsDas Softwareunternehmen KikaiLabs aus der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist in den Markt für 3D-Drucker eingestiegen und bietet mit dem „M11“ ab sofort einen eigenen KikaiLabs-3D-Drucker an. Der M11 verfügt dem Hersteller zufolge als Besonderheit über eine „Filament-Detection“-System, also ein System, dassautomatisch erkennen soll, wenn das Filament eingesetzt wurde.

Das argentinische Unternehmen wurde von seinen Gründern Marcelo Ruiz Camauer und seinem Bruder zu einem 3D-Drucker-Hersteller umgebaut, da beide Unternehmen im weltweiten Markt für 3D-Drucker großes Potenzial sehen. Die KikaiLabs befinden sich in einem zweistöckigen Gebäude in Palermo, ein Stadtteil im Nordosten von Buenos Aires. Die erste Etage dient der Maschinenprüfung, als Showroom und Verwaltungsbüro. In der zweiten Etage sind die Abteilungen Forschung, Entwicklung und Montage beheimatet. KikaiLabs hat also scheinbar Großes vor.

Features und Vorteile des M11

"M11" 3D-Drucker
Der 3D-Drucker „M11“ von KikaiLabs (Bild © KikaiLabs).

Der M11 ist allerdings nicht der erste 3D-Drucker von KikaLabs. Die ersten 3D-Drucker der Reihe „T-14o“ waren zwar qualitativ hochwertige Geräte aber verfügten über kein besonders schönes Design. Das neue M11-Modell hingegen wurde eigens von einem Produktdesigner entworfen. Er entwarf das Außengehäuse aus Metall völlig neu, welches nun eine glatte Oberfläche besitzt und den dem Gerät erstmals die Optik eines richtigen 3D-Druckers verleiht. Die übrigen Komponenten des M11 sind ebenfalls auch aus Sicht der Designer wohlbedacht und werden durch lasergeschnittene Kunststoffabdeckungen geschützt.

Der M11 3D-Drucker verfügt über eine große beheizte Druckplatte und arbeitet mit einer Firmware, die KikaiLabs selbst entwickelt hat und das Herzstück der Maschine bildet. Die Bedienung erfolgt mittels Farb-Touchscreen und einer Benutzeroberfläche mit unterschiedlichen Funktionen, die für den 3D-Druck und die Konfiguration des Gerätes notwendig sind.

Der M11 3D-Drucker wurde als Besonderheit mit einem „Filament-Detektor“ ausgestattet, welcher die Maschine pausieren lässt, bis der Filament-Faden eingelegt wurde und dann den Druckvorgang automatisch fortsetzt. Auf dem Markt gibt es derzeit kaum 3D-Drucker-Modelle die über eine ähnliche Funktion verfügen. Das könnte dem M11 von KikaLabs einen Marktvorteil verschaffen.

Weitere 3D-Projekte von KikaLabs

Seine Software-Knowhow nutzt KikaiLabs auch für andere 3D-Projekte. Eines dieser Projekte ist eine Vorrichtung, welche Objekte einfärben kann, indem verschiedene Markierungen verwendet werden. Der Prototyp befindet sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet mit dem INTI-Institut (Institut für Betriebstechnik) aus Buenos Aires für die Entwicklung eines Open-Source-3D-Drucker „Fun-Pakets“ zusammen, welches zukünftig auch in Schulen eingesetzt werden soll. In unserem Newsletter halten wir Euch über die weiteren Entwicklungen von KikaLabs und anderen 3D-Druck-Herstellern auf dem Laufenden (Newsletter abonnieren).

KikaiLabs präsentiert den „M11“ in einem Video (spanisch):

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Mehr Informationen zum „M11“ können auf der Website von KikaiLabs unter kikailabs.com.ar/fabber-m11 eingesehen werden.

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