Silikon-3D-Drucker:

KEYENCE verspricht mit 3D-Druckern der AGILISTA-Modellreihe einfaches 3D-Drucken mit Silikon

Mit den 3D-Druckern der AGILISTA-Modellreihe verspricht der japanische Hersteller KEYENCE einfaches 3D-Drucken mit Silikon. Nach dem Motto „Daten übertragen und losdrucken“ stellt KEYENCE seine AGILISTA 3D-Drucker aktuell auf der Moulding Expo in Stuttgart vor.

Logo KeyenceDas japanische Unternehmen KEYENCE hat mit dem AGILISTA eine Modellreihe von 3D-Druckern entwickelt, der Anwender bei den Aufgaben des Alltags helfen soll ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand fürchten zu müssen. Entwickelt wurde der 3D-Drucker bei der Arbeit an hochpräzisen Prototypen mit ansprechenden Oberflächen, weil es an Möglichkeiten zu deren Herstellung fehlte, so die Meinung des japanischen Herstellers von Komponenten für die Automatisierungstechnik.

Die Hauptziele des AGILISTA spiegelten sich in einen intuitiven und benutzerfreundlichen 3D-Drucker wieder, der eine hochauflösende Drucktechnologie einsetzt und detailgenaue 3D-Druckobjekte möglich machen soll. Der AGILISTA 3D-Drucker läuft mit der Inkjet-Technologie, verwendet also flüssiges Druckmaterial. Die winzigen Tröpfchen werden auf eine Druckplatte gesetzt und mit UV-Licht ausgehärtet. Das nachträgliche Aushärten ist nicht mehr erforderlich. Die gedruckten Objekte können sofort eingesetzt werden.

AGILISTA 3D-Drucker von Keyence
Druckt auch Silikonobjekte: AGILISTA 3D-Drucker von Keyence (Bild © KEYENCE).

Erforderliches Stützmaterial für Hohlräume und Überhänge werden bei Bedarf mitgedruckt. Das Stützmaterial ist rein wasserlöslich, weshalb auf Wasserstrahlgeräte und Chemikalien bei der Entfernung besagten stützenden Materials verzichtet werden kann.

Zur Fertigstellung eines 3D-Objekts muss der Anwender es nur in ein Wasserbecken legen. Das Wasser entfernt das Stützmaterial komplett, so KEYENCE. Im Anschluss kann das Modell lackiert, gefärbt oder mit einer Pulverbeschichtung versehen werden.

Druckmaterialien für den AGILISTA

Die KEYENCE-Entwickler haben sich das Ziel gesetzt, neue Standard-Druckmaterialien mit verschiedenen technischen Eigenschaften zu entwickeln, damit die Anwendungsbereiche des 3D-Druckers erweitert werden können. Die Materialeigenschaften sollen dabei normalen Kunststoffen entsprechen. Hohe Festigkeit und zugleich ausreichende Steifigkeit seien hierbei unverzichtbar für ein Funktionsbauteil.

Die Entwicklung von Druckmaterialien basierend auf Silikon ist ebenfalls ein erklärtes Ziel des Herstellers und soll neue Maßstäbe beim 3D-Druck setzen. Mittels der Inkjet-Technologie lassen sich so elastische Funktionsmodelle anfertigen. Die Idee zu diesen Materialien entstand aus Gesprächen und Forderungen zahlreicher Industriekunden von KEYENCE, die Bauteile benötigen, die sich zum einen additiv fertigen lassen und zum anderen die Qualitätseigenschaften gegossenen Teiler erreichen sollen.

Die Silikon-Druckteile erfüllten die Anforderung bezüglich Umgebungs-, und Temperaturbeständigkeit und erreichten das elastische Verhalten von Gummi, berichtet KEYENCE. Die Anwendungsgebiete sind umfangreich und reichen von O-Ringen und Dichtungen über Strangprofile bis zu elastischen Bauteilaufnahmen zum Schutz empfindlicher Objekte.

Silikonobjekt aus dem 3D-Drucker
Silikonobjekt aus dem AGILISTA 3D-Drucker von KEYENCE (Bild © KEYENCE).

3D-Druck von qualitativ hochwertigen Ersatzteilen möglich

Wie ein deutscher Pumpenhersteller berichtet, wurde ein KEYENCE 3D-Drucker erworben um das interne Prototyping zu beschleunigen und durch gezielte „Loops“ die eigenen Produkte zu optimieren. Der AGILISTA-3D-Drucker sei „die perfekte Erweiterung“, vor allem weil er „seine Vorteile beim Druck funktionsfähiger Bauteile“ ausspiele. Die Anpassung einer Konstruktion und Realisierung mit einem Druckteil sei innerhalb eines Tages möglich gewesen.

Der Werkzeug- und Formenbau wird von dem KEYENCE AGILISTA 3D-Drucker profitieren, weil Anwender sich beim 3D-Druck frei entfalten können ohne die sonst üblichen Einschränkungen bei klassischen Formgebungsverfahren. Er kann jede denkbare geometrische Form drucken, so KEYENCE. Bis zur Fertigstellung eines einsetzbaren Bauteils sind nur wenige Stunden nötig (abhängig vom Bauteil) und ermöglich auch die kurzfristige Beschaffung von Ersatzteilen. Der Einsatz des KEYENCE AGILISTA reduziert Produktionsausfallzeiten und die gedruckten Teile sind langfristig einsetzbar.

KEYENCE Software Modeling Studio

Die KEYENCE Software Modeling Studio basiert auf einer einfachen und intuitiven Bedienung. Auf nicht notwendige Zusatzfunktionen wurde verzichtet. Ein Druckauftrag wurde in folgende drei Schritte aufgeteilt:

  1. Laden der CAD-Datei
  2. optimale Orientierung des Modells auf der Druckplatte
  3. 3D-DruckJeder weitere Schritt wird vom 3D-Drucker selbst durchgeführt. Die KEYENCE AGILISTA 3D-Drucker können auf der bis heute laufenden Messe Moulding Expo in Stuttgart und auf der vom 20. bis 22. Juni 2017 in Erfurt stattfindenden Rapid.Tech in Erfurt betrachtet werden.

Mehr über die AGILISTA-Modellreihe auf der Website von KEYENCE: keyence.de/ss/products/3d-printer/agilista/product/

Mehr News: Der Automobilhersteller Ford kündigte den Einsatz von 3D-Druckern für das Protoyping und Herstellung von Autoteilen an. Mit einem 3D-Drucker gelang es Custom Prototypes, ein beeindruckendes Buntglasfenster herzustellen.

AGILISTA-3100 im praktischen Einsatz:

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