Bereits im September letzten Jahres hat sich das amerikanische Unternehmen Autodesk um den Entwurf eines FDM-3D-Farbdruckers bemüht. Jetzt gibt es die Patente dazu preis und beweist wie viel Arbeit dahinter steckt.

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Wer sich mit 3D-Druckern und deren Technologien auskennt, der kennt nicht nur den Namen Autodesk, sondern weiß auch, was man von dem Software- und jetzt auch 3D-Druckhersteller erwarten darf. Die Spark 3D-Onlineplattform und der Desktop 3D-Drucker Ember, sind nur zwei Beispiele aus dem Hause Autodesk. Jetzt hat das Unternehmen verschiedene Patente zur Entwicklung von FDM-3D-Drucker-Methoden publik gemacht.

Doch ganz von vorn: Bei FDM handelt es sich um die Fused Deposition Modeling, ein Fertigungsverfahren, bei dem ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigem Material hergestellt wird. Autodesk hat jetzt mehrere Methoden für einen 3D-Drucker entwickelt, der nicht nur dieses Verfahren anwenden, sondern auch noch mit verschiedenen Farben und Extrudermündungen arbeiten soll. Auch wenn es nicht das erste Unternehmen ist, das mit der Idee mehrere Materialquellen zu verwenden überrascht, so ist die Methode von Autodesk bisher die verständlichste.

Autodesk 3D Farbdrucker-Entwurf
Dieser neuartige Motor, der in den Farbdrucker von Autodesk eingebaut werden würde, erlaubt es die Herstellung von 3D-Objekten mithilfe von sieben verschiedenen Extrudern (Bild: © autodesk.com)

Mit komplexen Zeichnungen beschreibt Autodesk alle seine Methoden, die erste lässt sich folgendermaßen erklären: Für den Antrieb der Materialquellen, die sich in diesem Fall auf sieben beziehen, benötigt der 3D-Drucker von Autodesk auch sieben Motoren, die alle gleichzeitig angetrieben werden müssten.

Die zweite Methode ist dabei etwas unkomplizierter: Statt mehrere, wird hierbei nur ein einziger Motor verwendet, der dafür sorgt, dass die einzelnen Materialquellen angetriebenen werden, und das nur mit der natürlichen Bewegung des 3D-Druckers – im Dominoeffekt sollen die sieben Quellen am Ende durch eine einzige Mündung gedrückt werden können. Mit dieser Methode sei es dem Anwender wiederum möglich unterschiedlich große Drüsen zu verwenden um dann dickere oder dünnere Materialschichten herstellen zu können (siehe Bild).

Beispielsweise könne man dann ein Filament einer bestimmten Farbe verwenden und diese auf dem Weg zu den Drüsen mit einem weiteren mischen, der wiederum neutral sein kann. So wird am Ende die Schicht dicker und die ursprünglich gewollte Farbe bleibt erhalten. Des Weiteren kann so viel Zeit eingespart werden.

Noch eine weitere vielversprechende Methode, die sich hinter den Patenten verbirgt, ist die Verwendung eines stapelbaren und wählbaren Multimaterialen-Antriebssystems, das jeden Strang des Filaments durch die Leitungen unabhängiger Auftragsdüsen speisen kann.

Aufgrund der Anzahl an Patenten und den Methoden für den Bau eines FDM 3D-Farbdruckers kann man sagen, dass sich Autodesk zurecht Gedanken darüber gemacht hat wie man die Welt der 3D-Druckerherstellung verbessern kann. Wir dürfen gespannt bleiben.

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