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Lange Anreise bei Nachschubversorgung
Wenn Gebiete im Low Earth Orbit (LEO) – Bereich mit neuem Material versorgt werden sollen, dann dauern Flüge dorthin Monate bis Jahre. Wenn die geplanten Mond- und Marsmissionen stattfinden, dann würden Flüge für Nachversorgungen noch länger dauern. 3D-Drucker helfen dabei, im Bedarfsfall schneller an neue Gegenstände zu kommen, indem man sie einfach selbst herstellt. Optimal wäre es, wenn das auch bei Geräten und Komponenten wie Sensoren gelingt.
Die Kooperation zwischen Electronic Alchemy und der NASA begann 2016 mit dem Ziel, Elektronik für den Einsatz im Weltraum 3D zu drucken. Zu Beginn wurden Filamente und Prototypen für den elektronischen 3D-Drucker eForge entwickelt. Electronic Alchemy testet seit 2017 für das NASA Goddard Space Flight Center chemische Sensoren auf Graphenbasis mit geringer Leistung.
Korrosive Gase aus planetarischen Weltraumemissionen kann Raumschiffe dazu bringen, an Höhe zu verlieren und abzustürzen. Chemische Sensoren, die von Electronic Alchemy entwickelt wurden, erkennen die Gase sehr schnell und reagieren umgehend. Damit derartige Sensoren auf Anfrage produziert werden können, will das Zentrum den e-Forge 3D-Drucker jetzt zeitnah auf Raumschiffe bringen.
Details zum eForge 3D-Drucker
Der eForge-3D-Drucker stellt Elektronik bei einer minimalen XYZ-Auflösung von 12,7 μm und mit einer Genauigkeit der Z-Achse von 1,35 μm her. Das Gerät arbeitet präzise, hat mit 315 mm x 264 x 319 mm ein großes Bauvolumen und mit <120 mm³ / s eine hohe Druckgeschwindigkeit. Dank der 8 Extruder druckt eForge gleichzeitig bis zu 8 verschiedene Materialien. Die unabhängig gesteuerte Temperatur kann bis zu 300 ° C erreichen. Der Vorverkauf des 3D-Druckers startet am 1. Oktober 2019.
Der eForge 3D-Drucker
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