Das Schweizer Unternehmen Fabru hat auf der AMX in Luzern seinen neuen 3D-Drucker Plastjet 2C-333 vorgestellt. Wir haben einen genaueren Blick auf das günstige Einstiegsmodell für den industriellen 3D-Druck geworfen.

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Das Schweizer Unternehmen Fabru hat auf der AM Expo in Luzern seinen neuen Hochleistungs-3D-Drucker Plastjet 2C-333 vorgestellt, den kleinen Bruder des Plastjet 3C-855. Wie das Unternehmen auf seiner Website berichtet gestaltet sich dank der neuen IDEX-Architektur der 3D-Druck deutlich effizienter als mit vergleichbaren Geräten.

Vorteile der IDEX-Architektur

Der Plastjet 2C-333 3D-Drucker von Fabru
Mit einem Preis von umgerechnet 16.000 Euro ist der Plastjet 2C-333 ein günstiger Einstieg in die Welt des industriellen 3D-Drucks (Bild © Fabru).

Die Mechanik mit der IDEX-Architektur ist der größte Unterschied zu den Vorgängern. Die beiden voneinander unabhängig verfahrbaren Extruder drucken Kleinserien mittels Spiegelmodus doppelt so schnell. Mehrkomponenten-Teile und Stützstrukturen werden präziser hergestellt.

Der Plastjet 2C-333 verfügt wie seine Vorgänger über massive Stahlrahmen, Kugelumlaufspindeln und geschliffene Linearführungen. Eine gute Basis führt zu hervorragender Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit. Die hochwertige OSAI CNC Steuerung wurde speziell für den FDM 3D-Druck optimiert. Die vollständige Bedieneroberfläche ist nun bei allen Plastjet 3D-Druckern gleich. Das erleichtert den Umstieg.

Prozessstabilität

Die Prozessstabilität war den Herstellern bei der Entwicklung sehr wichtig. Neben einer auf 200°C beheizbaren Druckplatte, bringt der bis auf 80°C beheizbare Bauraum nahezu verzugsfreie Bauteile auch bei Hochleistungskunststoffen wie PEEK oder PEI.

Filamente

Filamente müssen nicht mehr vorgetrocknet werden, da dies direkt im Plastjet 2C-333 3D-Drucker geschieht. Dafür sorgen zwei getrennte, voneinander unabhängig auf 80°C temperierbare Filamentspeicher, die dem Kunststofffilament die Feuchtigkeit entziehen. Das sorgt für gleichbleibende Qualität auch bei anfälligen Materialien. Nahezu alle derzeit erhältlichen Filamente, auch von Fremdherstellern, lassen sich von dem 3D-Drucker verarbeiten. Der Plastjet 2C-333 ist mit einem Preis von 18.000 Schweizer Franken (rund 16.000 Euro) ein günstiges Einstiegsmodell in die Welt des FDM 3D-Drucks.

 

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