Bereits auf der vergangenen formnext 2019 hatte der niederländische Hersteller für 3D-Drucker FELIXprinters seinen Einstieg in den Markt für Bioprinting verkündet und den neuen 3D-Drucker für organische Substanzen FELIX BIOprinter vorgestellt. Der Biodrucker ist für medizinische, wissenschaftliche und Forschungsanwendungen geeignet. Jetzt wurde seine Markteinführung bekanntgegeben.

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Der niederländische 3D-Drucker-Hersteller FELIXprinters hat bisher klassische FDM3D-Drucker entwickelt. Der Markt für das 3D-Bioprinting wächst ständig und hat derzeit einen Wert von 965 Mio. USD (rund 845 Mio. EUR), heißt es in einer Pressemitteilung von FELIXprinters an das 3D-grenzenlos Magazin. Deshalb hat FELIXprinters jetzt auch einen Biodrucker entwickelt, den FELIX BIOprinter.

Beobachter gehen davon aus, dass es ein jährliches Wachstum des Bioprinting-Marktes, in den FELIXprinters mit dem FELIX BIOprinter eingestiegen ist, von bis zu 20% geben wird. Auf diesem Markt finden sich 3D-Drucker wie der des Start-ups Inventia, die 2019 mit ihrem 3D-Biodrucker Rastrum den Good Design Award erhalten haben.

Details zum FELIX BIOprinter

3D-Biodrucker FELIX BIOprinter
Der 3D-Biodrucker ist ab sofort erhältlich (Bild © FELIXprinters).

Der FELIX BIOprinter bietet ein Chassis wie jenes der beliebten FELIXprinters-Reihe. Der Biodrucker kann in speziellen medizinischen, wissenschaftlichen und Forschungsanwendungen eingesetzt werden und hat auch noch andere Funktionen. Dazu zählen Druckbett- und Spritzenkühlung, eine einfache Spritzenpositionierung und ein Doppelkopfsystem. Bei der einfachen Spritzenpositionierung unterstützt ein ergonomischer Zugang zur Maschine die Forscher bei der Arbeit. Eine automatische Bettnivellierung ist ebenso vorhanden.

EU-Fördermittel unterstützten die Entwicklung

Laut Wilgo Feliksdal, dem Mitbegründer von FELIXprinters, wurde der BIOprinter als ultimatives Bioforschungsinstrument in einem erschwinglichen Paket zusammen mit den besten Köpfen im Bioprinting-Sektor entwickelt. Gemeinsam mit training4crm und der Technischen Universität Dänemark (DTU) erhielt der Hersteller Mittel aus dem Horizont-2020-Programm der Europäischen Union für die Entwicklung des 3D-Druckers. Zwei sterilisierbare Druckköpfe, die modular aufgebaut sind, machen ein einfaches Umrüsten möglich. Sollen unterschiedliche Biotinten gleichzeitig gedruckt werden, gibt es dafür separate Köpfe zur Verfügung. Das integriert die Materialeigenschaften in eine einzige Gerüststruktur. Der FELIX BIOprinter ist anpassbar und flexibel und kann so in vielen Bereichen eingesetzt werden.

Der 3D-Biodrucker ist mit starken Motoren ausgestattet, die verschiedene Materialien extrudieren können. Das Gerät ist leicht erweiterbar, wodurch der Lebenszyklus der Maschine verlängert werden kann.

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