Kreative Makers:

Hacker bauen Kaffeemaschine zum Delta-3D-Drucker um

Hacker haben eine Kaffeemaschine zu einem Delta-3D-Drucker umgebaut. Das Besondere an dem Gerät, es kann weiterhin frischen Kaffee zubereiten. Die kreativen Makers veröffentlichten für den Umbau zum selber machen kostenlos die Anleitung und ein Video im Internet.

Logo Tropical LabsBisher wurden 3D-Drucker schon aus Lego und K’nex gebaut. Auch Fischertechnik bietet einen 3D-Drucker zum selber bauen. Von einer 3D-Drucker-Kaffeemaschine im Delta-Stil war jedoch bisher nichts bekannt. Die Idee für diesen Drucker hatte ein Labor für elektromechanische Systeme aus Washington DC. Tropical Labs ist auf kundenspezifische Elektronik spezialisiert. Bekannt ist schon ihr Arduino-kompatibler Industrieservomotor Mechaduino, der im Sommer 2016 auf dem Markt kam.

Die Komponenten für den Kaffeemaschinen-3D-Drucker (Bild ©Tropical Labs).

Das Unternehmen dokumentiert ihr Projekt auf Hackaday und lädt zum Nachbauen ein. Das Besondere an diesem 3D-Drucker ist, dass er ohne lineare Schienen und Lager auskommt. Diese Problem umging Tropical Labs, indem sie das Clavel Positionierungssystem des ursprünglichen Delta-Roboter-Designs verwendet haben. Drei Schrittmotoren bewegen den Extruder in der Delta-Konfiguration, mittels einer Rotationsbewegung und einfachen Verbindungen. Das Druckbett ist bereits in die Form der Heizplatte eingebaut. Als Firmware hat Tropical Labs eine modifizierte Version der FirePick Delta namens Marlin verwendet.

 

Für den Bau des 3D-Druckers hat Tropical Labs folgende 11 Komponenten verwendet:

  • eine Kaffeemaschine mit einer Heizplatte
  • Ardiuno Mega 2560
  • RAMPS 1.4
  • A4988 Schrittmotor Driver Carrier
  • Nema 17 Schrittmotoren (Tropical Labs verwendet 0,9 Grad)
  • einen Home Schalter, optisch oder andere
  • 3D-Drucker hot end/Extruder – Tropical Labs hat ihres bei eBay gefunden
  • 12V Netzteil
  • Halbleiterrelais – Fotek SSR-40 oder ähnlich
  • Kugelgelenke
  • 4-40 Gewindestangen

Der 3D-Drucker kann weiterhin Kaffee kochen

Auch weiterhin dokumentiert das Unternehmen alles auf Hackaday. Joe Kirche von Tropical Labs erklärt dort zum Beispiel, dass die Druckbetttemperatur durch die Festkörperrelais gesteuert und geregelt wird. Die Schrittmotoren steuern den Delta-Mechanismus und wahrscheinlich ist die fertige Maschine multifunktional und kann weiterhin Kaffee kochen, da die Maschine selbst nicht verändert wurde.

Der fertige Delta 3D-Drucker (Bild ©Tropical Labs).

Erst einmal bleibt das Design offen und frei zugänglich zum Nachbauen. Es werden sicher noch weitere Details und Anleitungen auf der Website von Tropical Labs und auf Hackaday folgen. In dem Video kann man sehen, wie gut die Maschine druckt.

Tropical Labs ist eine lustige und kreative Firma, die ihre 3D-Druck Mechanik sehr gut kennt. Ein weiteres Projekt ist die Herstellung eines Druckers aus einem Bilderrahmen. Wir sind gespannt, was noch folgen wird.

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