
Bedeutung von 3D-Druck im Weltall wächst

Mitsubishis Spezial-3D-Drucker nutzt ein spezielles Harz, das sich die Verhältnisse im All zunutze macht. In einer ersten Anwendung soll der 3D-Druck von Antennenschüsseln für Mini-Satelliten gelingen. Die bereits fertig zusammengebauten Schüsseln ins All zu transportieren ist nicht nur kompliziert, sie brauchen auch viel Platz und reagieren sensibel auf die Vibrationen beim Start. Das verwendete Flüssigharz wurde speziell ans Vakuum angepasst und benötigt keinen Sauerstoff, um flüssig zu bleiben. Es härtet aus, wenn es der ultravioletten Sonnenstrahlung ausgesetzt wird.
Das Material kann im festen Zustand Temperaturen von 400 Grad Celsius widerstehen, was weit mehr wäre, als in der Erdumlaufbahn selbst unter direkter Sonneneinstrahlung zu erwarten ist. Bisher konnte Mitsubishi die Fähigkeit seiner Entwicklung nur in einer Vakuumkammer auf der Erde unter Beweis stellen. Die Antennenschüssel wurde mit einem Durchmesser von 16,5 Zentimeter hergestellt. Der 3D-Drucker soll in Mini-Satelliten verbaut werden und sich im Orbit ihre eigenen Schüsseln drucken. Die Entwicklung von Mitsubishi soll aber zu weitaus mehr in der Lage sein und noch viel größere Objekte im Weltraum ermöglichen. Mitsubishi geht sogar davon aus, dass Strukturen wie riesige Raumstationen möglich sind. Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir halten Sie über dieses und andere Themen aus der Welt des 3D-Drucks auf dem Laufenden.

Video: Wie der 3D-Druck im Weltall zur Herstellung von Satellitenantennen eingesetzt werden soll
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