Neuerscheinung:

3D-Drucker „Pam“ kann Granulat beim 3D-Druck mischen

Ein französisches Startup hat mit dem 3D-Drucker „Pam“ einen 3D-Drucker vorgestellt, der anstatt Filament Pellets verwendet. So lassen sich verschiedene Rohstoffe zu einem Druckmaterial kombinieren. Der Hersteller Pollen AM scheint von dem Gerät überzeugt, was sich an der Preisstrategie für den „Pam“ sehen lässt.

Logo PellenDie französische Neugründung Pollen AM hat mit dem 3D-Drucker „Pam“ einen 3D-Drucker vorgestellt, der ein Wunschmaterial aus vier Rohstoffen mischen kann. Im Gegensatz zu anderen FDM-3D-Druckern verwendet er Pellets (Granulat) statt Filamente als Druckmaterial. Es werden vier Materialien zugleich verarbeitet, die durch eine Düse gelangen und damit Objekte aus individuellen Materialien herstellen können.

Welche Materialien der „Pam“ 3D-Drucker genau verarbeiten kann, ist noch nicht vollständig bekannt, doch gibt es ein spezielles Stützmaterial für Überhänge und es soll die Möglichkeit bestehen, mit Lebensmittel-echtem Material, Carbon und Metall arbeiten zu können.

Der Druckkopf befindet sich in einer festen Position und die erforderliche Bewegung zwischen Drucktisch und Düse wird durch den Tisch erzeugt. Der Hersteller setzt bei seinem 3D-Drucker auf das Delta-Prinzip, jedoch mit dem Unterschied, dass der Drucktisch bewegt wird und der Druckkopf nicht an drei Armen hängt, wie bei einem typischen Delta-3D-Drucker.

3D-Drucker-"Pam"
Der 3D-Drucker „Pam“ vom Hersteller Pollen kann Pelletes (Granulat) für den 3D-Druck kombinieren/ mischen (Bild © Pollen).

Das Design des Pam ist stylisch modern, so besteht das Gehäuse aus furniertem Echtholz, der Materialbehälter ist mit Messingschrauben am 3D-Drucker befestigt und verfügt über Griffe aus Lederriemchen. Gedruckt werden können Objekte mit bis zu 30 Zentimeter Größe, wobei sich die Druckauflösung auf 0,04 mm belaufen soll. Der Kaufpreis für den“Pam“ 3D-Pellet-Drucker beläuft sich aktuell auf 8000 Euro. Im Jahr 2017 plant der Hersteller den Kaufpreis auf 16.000 Euro anzuheben, was zeigt, das der französische Hersteller von seinem Produkt überzeugt ist und mit einer großen Nachfrage rechnet.

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