Mit der ProMaker LD-Serie stellt Prodways eine Reihe neuer 3D-Drucker für zahnmedizinische Anwendungen vor. Mit den Geräten soll die Herstellung von 20 bis 30 Zahnbögen pro Stunde möglich sein. Zum Einsatz kommt die MOVINGLight-3D-Drucktechnologie von Prodways.

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Der französische Hersteller Prodways wird auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2017 in Köln seine neue ProMaker LD 3D-Druckerserie vorstellen. Zielgruppe ist die Industrie für Zahnmedizin und Dental-Unternehmen. Die drei 3D-Druckermodelle laufen mit der MOVINGLight-Technologie, einem patentierten Verfahren, vergleichbar mit dem DLP-Druck. Der Unterschied liegt in einer kompakteren und multi-funktionaleren Größe, so Prodways. Die 3D-Drucker der ProMaker LD-Serie lassen sich mit Druckbetten in verschiedener Größe ausstatten, womit die Produktionsmenge nachträglich gesteigert werden kann.

Die größte Konfiguration des ProMaker LD-45 mit 450 x 445 x 200 mm Bauvolumen erlaubt Herstellerangaben zufolge die Fertigung von 38 Zahnbögen pro Stunde. Die Modelle ProMaker LD-10, LD-20 und LD-45 arbeiten jeweils mit einer nativen Auflösung von 42 Mikrometern, bei einer Schichthöhe zwischen 25 und 150 Mikrometern. Das Bauvolumen des LD-10 und LD-20 liegt bei maximal 300 x 445 x 200 mm, mit einer Produktion von 20 bzw. 30 Zahnbögen pro Stunde.

ProMaker LD-Series von Prodways
3D-Druck für die Zahnmedizin: Prodways stellt die neue ProMaker LD-Serie vor (Bild © Prodways).

Die 3D-Drucker können Harze für Dentalmodelle zur Erstellung von Kronen, Brücken und Aufbissschienen, sowie Harze zum Ausbrennen und CE-zertifizierte Materialien für Implantatschablonen verarbeiten.

Der ProMaker LD-10 wird der Öffentlichkeit zum ersten mal in dieser Woche auf der IDS in Köln präsentiert. Seine Markteinführung ist zum Jahresende geplant und der Kaufpreis soll sich auf 100.000 Euro brutto belaufen.

Im zahnmedizinischen Bereich hat sich beim 3D-Druck  zuletzt einiges getan. Die beiden Unternehmen DGSHAPE und Roland DG haben zwei neue Dental-3D-Drucker vor rund zwei Wochen vorgestellt. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) plant, den 3D-Druck in der Zahnmedizin und dem allgemeinen Gesundheitswesen einzusetzen. Nach dem Bericht „Future Market Insights“ vom Oktober 2016 wird der medizinische 3D-Druck jährlich im Durchschnitt um 17,7 Prozent wachsen bezogen auf die nächsten zehn Jahre. Die Patienten profitieren vom 3D-Dentaldruck, weil sie passgenaue Zahnimplantate, Kronen oder Brücken erhalten, in kürzer Zeit zu geringeren Kosten. Auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Zahnmedizin“ berichten wir auf 3D-grenzenlos regelmäßig über alle neuen Entwicklungen. Wir empfehlen Ihnen auch unseren kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

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